Der 6. Heidegarteneinsatz steht vor der Tür. Am 8. November ist wieder jede anpackende Hand gesucht, um den Garten zu verschönern und für den Winter fit zu machen. Wer hat, sollte Hacke, Schere, Harke und Schaufel mitbringen.

Gommern l 18 Jahre hat der Gommeraner Heidegarten bereits auf dem Buckel. Ansehen tut man es ihm allerdings nicht - das ist nicht zuletzt den vielen fleißigen Händen zu verdanken, die bei zahlreichen Einsätzen den Themengarten erst wieder auf Vordermann gebracht haben.

Und dass er auch in diesem Sommer wieder schön geblieben ist, freut vor allem Friedemann Barthels, Landschaftsarchitekt und Initiator der Heidegarten-Einsätze. "Es war sehr erfreulich, wenn man diesen Sommer zum Heidegarten schaute: Ein-Euro-Jobber und Sekundarschüler haben dafür gesorgt, dass die Natur, trotz des vielen Wassers von oben, nichts vom zurückeroberten Teil des Heidegartens überwuchern konnte und dafür die neu gepflanzten Heidepflanzen allesamt gut angewachsen sind. Auch der erneuerte Teich wimmelt von neuem Leben im klaren Wasser, braucht aber noch mal einen Kraftakt für das Umfeld und die fertige Ufergestaltung", schätzt er die Situation ein.

Und damit ist er auch schon beim Thema. Denn wie immer im Herbst ruft er wieder zum Heidegarten-Einsatz auf. Dieser soll am 8. November von 9 bis 16 Uhr stattfinden. "Wie immer ist jede Teilnahme willkommen, auch stundenweise. Wer kein Werkzeug mitbringen kann, findet auch vor Ort welches", kündigt Barthels an und hofft wieder auf großen Zuspruch.

Denn sie haben sich eine Menge vorgenommen: "Wir wollen wieder Heidepflanzen nachpflanzen, das schon erwähnte Teichumfeld soll schön gemacht und die neue Hecke frei gelegt werden, außerdem sollen einige Partien abgemäht und geschnitten werden. Wenn es uns gelingt, einigermaßen bezahlbaren Waldhumus zu bekommen, wollen wir diesen auch verteilen", zählt Friedemann Barthels auf.

Außerdem wagt er einen Blick in die Zukunft: "Wir wollen einen Vermehrungsversuch für die schönsten Heidesorten starten. Mit den Nachkömmlingen werden wir dann beim nächsten Mal die Lücken in den Beeten hoffentlich mit eigenen Pflanzen auffüllen können."

Es steht also viel auf dem Plan - jetzt hofft Friedemann Barthels wieder auf viele zupackende Hände. "Wir sind voller Zuversicht auf einen erneuten fröhlichen Einsatz der vielen Engagierten unserer Stadt und wieder auf ein gutes Miteinander der Generationen bei schönem Wetter", ist er optimistisch.