Herausgeputzte Hühner, Tauben und Enten unterstrichen am Wochenende die 9. Ihlelandschau des Rassegeflügelzuchtvereins Burg in der Stadthalle. 354 Tiere waren zuvor bewertet worden.

Burg l "Mit der züchterischen Qualität können wir aber auf jeden Fall zufrieden sein", resümierte der Vereinsvorsitzende Christian Klapper. Dass dieses Jahre etwas weniger Tiere zu sehen waren, hänge auch mit den Schauen in den umliegenden Orten zusammen.

Die Besucher konnten sich trotzdem an einer großen Rassevielfalt erfreuen, die auch Schirmherr und Bürgermeister Jörg Rehbaum (SPD) lobte. Auch deshalb, weil die Freizeitbeschäftigung vieler Zuchtfreunde heute viel mehr als nur ein Hobby sei. "Es gilt, auch die Arten zu erhalten und den Menschen die Schönheit der Natur vor Augen zu führen", sagte er und betonte in diesem Zusammenhang, dass die ehrenamtliche Vereinsarbeit einen wichtigen Beitrag zum sozialen Leben in den Kommunen leiste. Respekt für die Arbeit der Vereinsmitglieder und Gastaussteller zollten auch Doris und Dieter Lanatowitz. "Da steckt sicher viel Arbeit drin", betonten die Eheleute. Das konnte auch Sven Richter bestätigen. Der Burger, der sich mit seinem Opa Werner Mesenberg viele Jahre dem Brieftaubensport verschrieben hatte, züchtet nun Zuchttauben und war erstmals mit den Mährischen Strassern schwarz-gesäumt präsent. Der Anfang ist für den 30-Jährigen vielversprechend. Preisrichter Jörg Schuster hat auch ein "sehr gut" vergeben. Darauf lasse sich aufbauen.

 

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