Vor einigen Tagen ist rund um das Möseraner Verwaltungsamt der letzte Markttreff dieses Jahres veranstaltet worden. Die Organisatoren ziehen ein positive Bilanz. Viele Händler wünschen offenbar eine Fortsetzung.

Möser l Der letzte regionale Markt in diesem Jahr kommt nur langsam in Fahrt. Käufer wie Kunden lassen sich Zeit. Letzte Anbieter bauen sogar erst eine Stunde nach Öffnung ihre Stände auf. Das ist nicht das, was die Besucher des Markts mögen. Nach zwei Jahren Marktzeit hat sich ein Kundenstamm gebildet, der ganz gezielt einkaufen geht und sauer ist, wenn "sein" Händler nicht vor Ort ist.

Diese Problematik sehen die eifrigen, zuverlässigen Anbieter von frischen und regionalen Produkten genau so. Imker Karl-Heinz Sperfeld sagt, der kleine, aber feine Markt habe nur eine Chance, wenn alle Händler und Gewerbetreibenden regelmäßig erscheinen und ein breites Angebot präsentieren. "Dass es im heißen Sommer auf dem Markt unter freiem Himmel mal keinen frischen Schafskäse gibt, dafür hat die Kundschaft sicher Verständnis", fügt er an.

Heike Winkelmann vom Leadermanagement der Lokalen Arbeitsgruppe "Zwischen Elbe und Fiener Bruch" - dem Träger und Organisator des Marktes - geht von Stand zu Stand und überreicht Bilanzbroschüren zur letzten Förderetappe. Darin wird auch über den Markt berichtet. "Ja", sagt Heike Winkelmann, "wir sehen für 2014 eine gute Entwicklung. Die Märkte vom Frühjahr bis zum Herbst sind gut besucht, wenn das Wetter mitspielt und ein attraktives Rahmenprogramm geboten wird. Das gelang 2014 besser als 2013."

Bürgermeister Bernd Köppen meint, man müsse überlegen, wie man weitere Stabilität in den Mark bekommt, ohne die Anbieter mit Gebühren übermäßig zu belasten. Aber es stellt sich heraus, dass ein kleiner "Anreiz" geschaffen werden sollte, um zu motivieren.

Am 13. November werden Händler und Veranstalter über die Zukunft des Marktes sprechen.