Die Mitglieder des Schermener Ortschaftsrates befanden kürzlich über die Ausstattung der Trauerhalle mit neuen Stühlen.

Schermen l Helle Stühle aus Holz sollen es sein, die in der Trauerhalle das Ensemble nun komplettieren sollen. So wollen es die Ortschaftsräte. Das Bauamt der Verwaltung hat ein Limit von 100 Euro je Stuhl genehmigt. 30 werden gebraucht.

Die Ratsmitglieder haben selbst Kataloge und Werbebeilagen mitgebracht. Auch das Bauamt hat einige Vorschläge zur Auswahl unterbreitet. Schnell haben die Räte ihre Vorstellungen konkretisiert: helle Stühle aus Holz, mit hohen Lehnen und mit Stoffpolster.

Ob es praktischerweise nicht Stapelstühle sein sollten, wird gefragt. "Nein", sagte Ortsbürgermeister Marko Simon. "Die Stühle werden immer nur in der Trauerhalle stehen."

Die Schermener Trauerhalle ist im vergangenen Jahr umfassend saniert und auch ein wenig erweitert worden. Die Bauarbeiten waren im wesentlichen vor einem Jahr abgeschlossen. Schon zu dieser Zeit hatte sich der Ortschaftsrat schon einmal mit den Stühlen für das Gebäude befasst. Damals war man überein gekommen, dass zunächst das Mobiliar für die Halle angefertigt werden sollte. Dann würde man sich mit der Auswahl der Stühle nach den Möbeln richten.

Die Anfertigung des Interieurs hatte sich bis in den Sommer verzögert, weil die Gemeinde Möser keinen genehmigten Haushalt hatte. Dann fertigte der Körbelitzer Tischler Detlef Wagner ein Katafalk mit versenkbarem Urnenaufsatz, ein großes Kreuz, ein Rednerpult, zwei Einbauschränke und Leuchter.

Sind die Stühle geliefert, ist die Trauerhalle komplett fertig.