Burg (el) l Das Gericht hat am Mittwoch im Eilverfahren entschieden: Die Rückführung der Familie Nabizadeh aus Burg wird ausgesetzt. Donnerstag früh sollte die afghanische Familie aus Burg abgeholt, und nach Ungarn gebracht, werden. Denn das war der erste EU-Staat, den die Flüchtlinge betreten haben. Und in dem die beiden Kinder mit den Eltern auf der Straße leben mussten. Laut der Menschenrechtsorganisation Pro Asyl werden Flüchtlinge in Ungarn "wie Kriminelle behandelt", Obdachlosigkeit und Inhaftierung gehören zum Alltag. Deswegen hat Jan Braune von der Integrationshilfe Sachsen Anhalt gegen die Rückführung gekämpft. Mit Erfolg.