Biederitz/Gerwisch l Zunächst erläuterte Christina Himmelreich die Arbeiten zur Umgestaltung des Schulhofes der Biederitzer Grundschule. Dieser Platz ist Ende der 1960er Jahre angelegt worden. Seit dem hat es dort keine Erneuerungen oder Sanierungen gegeben.

Der Hof ist in einem unzumutbaren Zustand und wegen seiner Unebenheit eine große Unfallgefahrenstelle. Bei Regen gibt es große Pfützen, bei Trockenheit staubt es mächtig.

Die Bauamtsmitarbeiterin sagte, dass die Planungsleistungen vergeben wurden und erste Entwürfe vorliegen. Das Areal ist vermessen worden. Zudem wurden Baugrunduntersuchungen angestellt. Unumgänglich ist eine neue Regenentwässerung. Auch einige Zuwegungen müssen in Ordnung gebracht werden. Die neue Kinderkrippe wird einen separaten Weg bekommen.

Im Zuge der Arbeiten muss ein schief stehender Baum gefällt werden. Die beiden anderen Bäume bleiben erhalten und werden mit Sitzgelegenheiten umbaut.

Auch die Betonplatte muss zurück gebaut werden.

In Anbetracht des Umfangs der Arbeiten und möglicher "Überraschungen" beim Bauen könnte sich die geplante Bausumme in Höhe von 100 000 als zu gering erweisen.

Ob das Geld für die Sanierung des Körbelitzer Weges in Gerwisch reicht, ist auch noch ungewiss. Christina Himmelreich legte auch hier einen ersten Planentwurf vor, der den Straßenanliegern schon im September offeriert worden war. Damals konnte man sich nicht einig werden, ob eine breite, aber teure, oder eine schmalere, aber preiswertere Version zur Ausführung kommen soll. Für Ende November war eine zweite Anliegerversammlung avisiert. Fest steht, dass die Gemeinde zur Sanierung des bebauten Teils dieser Straße gegenüber dem Landkreis 200 000 Euro vor Gericht erstreiten konnte. Der Landkreis hatte diese einstige Kreisstraße in einem erbarmungswürdigen Zustand abgestuft und als Gemeindestraße den Gemeinden Biederitz und Möser übertragen. Biederitz hatte degegen interveniert.

Das dritte Projekt ist ebenfalls eine Straßensanierung. Ebenfalls in Gerwisch. Endlich soll der zweite Bauabschnitt der Gartenstraße in Angriff genommen werden. Während im ersten Abschnitt die Straße im Zuge des Dorferneuerungsprogramms mit Steinen gepflastern worden ist, soll der zweite Abschnitt nun in Asphalt ausgeführt werden. Die Straße wird bis zu den Bahngleisen erneuert. Der erste Abschnitt war 2011 fertig geworden.