Eine Gedenktafel erinnert jetzt auf dem Gelände des Burger Corneliuswerkes "Gut Lüben" an den früheren Geschäftsführer dieser Einrichtung der Alten- und Jugendhilfe, Thomas Uhle.

Burg l Die alljährliche Weihnachtsfeier für die Kinder und Jugendlichen auf Gut Lüben begann leise und einfühlsam. "Unerwartet und für uns alle noch unfassbar ist Thomas Uhle am 30. März dieses Jahres im Alter von 59 Jahren verstorben. Wir wollen seine Arbeit mit dieser Gedenktafel würdigen, die er als Herzenssache auf Gut Lüben vollbracht hat", sagte der heutige Geschäftsführer Stefan Böhme.

In Erinnerung an den ehemaligen Geschäftsführer des Corneliuswerks, Thomas Uhle, wurde diese Ehrentafel angebracht und für eine Schweigeminute innegehalten. Kein Ton war während der Gedenkminute zu hören, und somit waren sich auch die Kinder und Jugendlichen der verschiedenen Wohngruppen der besonderen Situation des Anlasses bewusst.

Thomas Uhle hatte sich im Corneliuswerk Burg mit einem hohen persönlichen Engagement für junge und alte Menschen in schwierigen Lebenssituationen eingesetzt. "Gut Lüben war sein Projekt, in dem er aufgegangen ist", berichtete seine Tochter, Christine Kessler, die gemeinsam mit ihrer Mutter Jutta Uhle an der Gedenkstunde teilnahm.

Spendenmittel im Rahmen der Trauerfeierlichkeiten wurden im Sinne des früheren Geschäftsführers von der Familie Uhle für den weiteren Ausbau des Spielplatzes auf Gut Lüben verwendet.

Auch Spenden aus dem Rolandlauf hatte Thomas Uhle für die Kinder- und Jugendhilfe Gut Lüben akquirieren können, und somit gab es Unterstützung von den Ihleläufern Burg, dem Rolandgymnasium und der Sparkasse Jerichower Land für das Projekt.

Als Nachfolger in der Geschäftsführung sind heute Stefan Böhme im Familien-Fachbereich und Simone Garnich im Fachbereich Altenhilfe verantwortlich.

Zur anschließenden Weihnachtsfeier waren auch die Wohngruppen von außerhalb eingeladen und nahmen an der am späteren Abend stattfindenden Weihnachtsdisco teil.

Der pädagogische Leiter Frank Garnich und der Freizeitpädagoge Felix Lück hatten nicht nur das Fest organisiert, sondern konnten auch 3000 Euro aus einer großzügigen Spende an die Wohngruppen verteilen.

Nach dieser Bescherung legte Remo Köllner für die Kinder bis in den frühen Abend hinein Musik auf - und für die Älteren ging die Weihnachtsdisco noch bis Mitternacht.