Die Sieger stehen fest: Ladeburg und Prödel tragen einen Doppelsieg bei der Volksstimme-Fotoolympiade davon. Und haben mit einer Beteiligung von je mehr als 60 Prozent alle bisherigen Akteure auch in anderen Regionen eindrucksvoll übertroffen.

Gommern l Das gab es noch nie: Nicht nur ein Kopf-an-Kopf-Rennen, sondern ein Doppelsieg bei der Volksstimme-Fotoolympiade. Ladeburg und Prödel konnten bei dem Fotowettbewerb, bei dem alle Ortsteile der Einheitsgemeinde Gommern möglichst viele ihrer Einwohner auf ein Foto bringen mussten, prozentual am meisten punkten.

Mit 62,9 Prozent ihrer Einwohnerzahl hängten sie nur ganz knapp Vehlitz ab - die Vehlitzer kamen auf stolze 61,4 Prozent. Aber auch alle anderen Ortsteile haben sich nicht lumpen lassen und mobilisierten sozusagen alles, was laufen kann.

Bei der jüngsten Stadtratssitzung kürte die Volksstimme dann die Sieger: Ladeburgs Ortsbürgermeister Manfred Marwitz und Prödels Ortsbürgermeister Jürgen Michalek erhielten jeweils die Siegerprämie von 300 Euro. Volksstimme-Regionalredakteur Jan-Thomas Goetze übergab das Siegergeld. Mit Blick auf die Zahlen, die für sich sprechen, sagte er: "Hier sieht man wirklich, dass Gommern eine sehr aktive und pulsierende Gemeinde ist. Eine so starke Beteiligung hatten wir noch nie."

Zwei Sieger, zwei Prämien und nun? Wir fragten nach:

Haben Sie mit dem Sieg gerechnet?

Marwitz: Wir haben gehofft, aber bei den Bildern von Vehlitz und Prödel haben wir uns eher den dritten Platz ausgemalt. Um so größer war die Überraschung bei allen Beteiligten.

Michalek: Nein, rechnen kann man mit so etwas nicht. Natürlich hat jeder sein bestes getan. Und es ist anerkennenswert, was auch die anderen Orte geschafft haben.

Wie erklären sie sich die hohe Beteiligung?

Marwitz: Wenn Höhepunkte anstehen, ist auf die Ladeburger Verlass. Es halten alle zusammen, das ist natürlich auch historisch gewachsen, und das Dorfklima stimmt auch, das merkt dann bei solchen Aktionen.

Michalek: Wir haben das Dorffest genutzt und die Prödeler sind auch engagiert, eine gewachsene Gemeinschaft, mit wenigen "Fremden" die zugezogen sind.

300 Euro Siegesprämie - was macht die Ortschaft damit? Gibt es Pläne?

Marwitz: In Zeiten wie diesen sind 300 Euro viel Geld. Wir haben 2015 wieder kulturelle Höhepunkte, wo die 300 Euro für die Allgemeinheit eingesetzt werden können. Genau entscheidet das der Ortschaftsrat. Aber wir wollen schon jetzt der Volksstimme Danke sagen, das war eine tolle Aktion und ein toller Preis. Die Bilder hängen schon in zahlreichen Häusern.

Michalek: Das kann ich nicht sagen. Der Ortschaftsrat wird darüber entscheiden. Es wird allen zugute kommen. Es wird alle werden - da bin ich mir sicher.

 

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