Lisa und Stefan Bich sind die Gewinner der Volksstimme-Aktion "Traumhochzeit". Ihren Preis, eine fürstliche Übernachtung mit Candle-Light-Dinner in der Wasserburg zu Gommern, wollen sie am ersten Hochzeitstag, dem 2. Mai, einlösen.

Burg l Sturmfrei haben der grau-weiße Kater Ted und seine getigerte Gefährtin, wenn es zum ersten Hochzeitstag der Bichs für Übernachtung und Candle-Light-Dinner in die Wasserburg zu Gommern geht.

"Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir gewinnen", so der 25-jährige Bräutigam. Ursprünglich hatten sie für die baumwollene Hochzeit einen Kurztrip nach Paris geplant.

"Für unsere Hochzeit war damals auch die Wasserburg in Gommern im Gespräch", erzählt Lisa Bich. Allerdings hatten sie sich aufgrund der Entfernung dann doch für das Standesamt in Burg und eine anschließende Feier im Gasthaus "Zur Tenne" entschieden. Nun können sie den märchenhaften Charme der mehr als 1000 Jahre alten Gommeraner Burg doch noch live erleben.

Märchenhaft war auch der Tag der Trauung. Dass beide in einer Kutsche mit weißen Pferden vorfahren würden, war für die Gäste eine Überraschung. "Wir dachten uns, mit einer Limousine kommen kann ja jeder", so der 25-jährige Bankkaufmann der Sparkasse Jerichower Land.

Nur die Brauteltern waren damals eingeweiht.

Der gewonnene Kurzurlaub kommt den Bichs gelegen. Denn die Flitterwochen auf der griechischen Halbinsel Chalkidiki sind inzwischen schon ein paar Monate her.

"Die ersten Tage haben wir uns erstmal vom Stress vor der Hochzeit erholt", sagt Stefan Bich. Seine Frau hatte am Tag der Trauung noch die Zusage für ein Referendariat im brandenburgischen Ziesar bekommen.

"Dann mussten vor der Abreise nach Griechenland noch Unterlagen wie ein Führungszeugnis besorgt werden", erinnert sich die angehende Grundschullehrerin für Deutsch und Musik.

Zwei Wochen lang am Strand liegen ist jedoch nichts für die Traumhochzeit-Gewinner. "Anschließend haben wir ganz viel Sightseeing gemacht", so die heutige Frau Bich, deren Mädchenname Sube noch am Klingelschild zu finden ist.

Davon, dass sie sich derzeit im verflixten siebten Jahr ihrer Beziehung befinden, ist nichts zu spüren. "Es ist auch nicht schlimmer als vorher", scherzt der 25-jährige Bräutigam.

Höhen und Tiefen gebe es immer, das mache ja auch eine Beziehung aus, ergänzt seine 23-jährige Frau.

Für die Zukunft haben die beiden einen "Masterplan" geschmiedet.

Die Hochzeit ist schon abgehakt. Nach Ende des Referendariats von Lisa Bich wollen sich die beiden in Burg und Umgebung nach einem Haus umschauen. "Neu bauen wollen wir eigentlich nicht. Ein bisschen was modernisieren wäre aber in Ordnung", so der Bankkaufmann.

Wenn dieser Schritt geglückt ist, soll es auch Familienzuwachs geben. Unterstützung vor Ort haben sie von den zukünftigen Großeltern sicher.

 

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