Eine gemeinsame Ausbildung bestritten am Sonnabend in der Liegendschaft Rosenkrug Kräfte des THW, der Feuerwehr, der Reservisten, eine Fachgruppe für Wassergefahren sowie eine Rettungshundestaffel.

Dörnitz/Rosenkrug l Im Mittelpunkt der Ausbildung standen typische Bergungsarbeiten zum Retten und Bergen von Personen sowie eine Führungsausbildung. 30 Kameraden des Technischen Hilfswerkes (THW) Burg, 40 des THW Magdeburg, 14 Reservisten der Reservistenkameradschaft Burg "GM Carl von Clausewitz", die Fachgruppe für Wassergefahren aus Magdeburg, Kameraden der Ortsfeuerwehr Lübars sowie die Rettungshundestaffel des DRK-Regionalverbandes Magdeburg/Jerichower Land mit 13 Hunden übten an verschiedenen Stationen einzeln und zusammen. Die Reservisten unterstützten dabei die Bergetrupps. "In solch einer Größenordnung gab es diese Übung noch nie", erklärte Olaf Thiel von der Burger Reservistenkameradschaft. Als Einsatzleiter fungierte Falk Lepie vom THW Magdeburg. Ihm zur Seite stand als Stellvertreter Christian Schulz vom THW Burg.

Besonders wohl fühlten sich anscheinend die Rettungshunde im Alter von sieben Monaten bis zehn Jahren. "Die Kälte macht den Hunden nichts aus. Sie freuen sich, dass sie arbeiten und dabei auch noch Leberwurst schlecken dürfen. Für die Hunde ist das heute hier ein Paradies", so Hundestaffelleiterin Katrin Wanderer. Die Rettungshunde der unterschiedlichsten Rassen übten sowohl das Finden von Personen in Häusern auf den verschiedensten Etagen als auch in tiefen Löchern im Gelände. Dabei zeigte sich, dass nicht alle Hunde sofort mit Begeisterung in ein ihnen unbekanntes und dunkles tiefes Loch schauen. Katrin Wanderer: "Es gibt auch Angsthasen. Aber im Laufe der Zeit und mit steigender Erfahrung gibt sich das." Die Hundestaffelleiterin wies außerdem darauf hin, dass auch die "Opfer" durchaus geschult sein müssen. "Ein noch unerfahrener Hund braucht beim Üben noch ein bisschen Hilfe seines Opfers."

"Die Kälte macht den Hunden nichts aus. Sie freuen sich, dass sie arbeiten und dabei auch noch Leberwurst schlecken dürfen. Für die Hunde ist das heute hier ein Paradies."

Katrin Wanderer, Hundestaffelleiterin

Insgesamt vier Bergungstruppen kamen zum Einsatz. Christian Schulz: "Der Übungsschwerpunkt lag auf vier Einsatzszenarien, beispielsweise das Abstützen von Gebäuden und das Retten von Personen aus höheren Etagen." Dafür biete das Gelände der Liegenschaft Rosenkrug optimale Bedingungen, noch dazu bei herrlichem Winterwetter.

Die Elektrogruppe lieferte den Strom für die Küche des THW Burg. Die Fachgruppe für Wassergefahren war mit einem Lkw mit Ladekran und einem Transportfahrzeug vor Ort. Nicht mehr wegzudenken von Ausbildungseinheiten des THW Burg im Rosenkrug ist die Freiwillige Feuerwehr Lübars. Damit wird nicht nur der Kontakt zwischen den verschiedenen Institutionen untereinander gepflegt, sondern bringt die Kameraden auch in ihrer feuerwehrtypischen Ausbildung stets weiter. So befassten sich die Lübarser Kameraden unter anderem mit der Rettung von Personen aus Gebäuden.

Zur Beobachtung weilte die Freiwillige Feuerwehr Lostau im Rosenkrug. Die Jugendwarten der Feuerwehr Möser nutzten die Möglichkeit, um zu hospitieren und dabei Neues zu lernen.

 

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