Gommern l Einerseits die Schnelligkeit beim (Ski)Laufen, andererseits die Ruhe beim Schießen. Biathlon hat es in sich - für die Teilnehmer wie für die Zuschauer. Das gilt auch für den Gommeraner Hallenbiathlon, den vor kurzem die drei Gommeraner Schulen gemeinsam absolvierten.

Insgesamt gingen vier Teams an den Start, die durch ihre Farben rot, grün, blau und gelb gut voneinander zu unterscheiden waren. Jeweils vier Jungen und vier Mädchen aus den Klassenstufen 1 bis 10 durften teilnehmen. Die Mannschaften wurden nach einem ausgeklügelten System bunt durchgemischt, so dass Grundschüler, Sekundarschüler und Gymnasiasten gemeinsam Teams bildeten. Für die Schüler im Zuschauerbereich spielte die Schule schnell auch keine Rolle mehr, sie feuerten einfach ihre Mannschaft an.

Eröffnet worden war der sportliche Wettstreit durch Bürgermeister Jens Hünerbein und Organisationschefin Sandra Zeibig, Sportlehrerin an der Grundschule Am Weinberg. Der Ablauf des Wettbewerbs klappte reibungslos.

Zuerst traten die Grundschüler jeder Mannschaft zum Hallenbiathlon an. War der Startpfiff ertönt, legten sie eine Laufrunde zurück. Dann mussten sie stehend mit drei Bohnensäckchen drei Hütchen von der Bank befördern. Blieb ein Hütchen stehen, musste eine Strafrunde gelaufen werden. Erst danach konnte an den nächsten Mannschaftskameraden abgegeben werden.

Im zweiten Durchgang mussten die Kinder die Hütchen knieend "abschießen".

Für die Grundschüler hieß es danach durchatmen. Team grün lag in Führung, aber noch war nichts entschieden.

Die Fünf-, Sechst- und Siebenklässler waren als nächste Starter an der Reihe. Für die größeren Schüler erhöhte sich der Schwierigkeitsgrad. Sie mussten sowohl zweimal im Stehen als auch zweimal im Knien werfen, und dazu natürlich die Runden laufen. Die Aufgabe hatten auch die Acht-, Neunt- und Zehntklässler zu erfüllen. Neben der guten Kondition kam es bei dem Wettbewerb vor allem auf eine gute und sichere Schusstechnik an.

Die Schüler im Zuschauerraum unterstützten ihre Mannschaften lautstark. Die Lehrer fieberten ebenso mit, unter ihnen die Leiter der drei Schulen Bärbel Kaiser (Sekundarschule), Ingo Isensee (Grundschule) und Thomas Dreher (Gymnasium). Kein Wunder, denn es ging zwischen den Teilnehmern ganz eng zu. Am Ende hatte Team rot knapp die Nase vorn. Um Platz zwei und drei gab es sogar ein Stechen.

Was es an diesem Tag nicht gab, waren Verlierer. Der Wettbewerb hatte allen großen Spaß gemacht.

Die Teilnehmer erhielten eine Urkunde sowie Getränke, Obst und einen Riegel, um die Kohlenhydratspeicher der jungen Sportler wieder zu füllen. Dafür hatten die Schulen Sponsoren gewinnen können. Die Sieger des Wettbewerbs freuten sich natürlich über ihre Medaillen. Die Schulen gingen ebenfalls nicht leer aus. EinheiZGutscheine im Wert von jeweils 30 Euro stellte die Stadt zur Verfügung. Damit können die nächsten schulischen Veranstaltungen bereichert werden. Beispielsweise wirft die dritte Schülerdisko, die sich wiederum an die Kinder und Jugendlichen aller drei Schulformen richtet, ihre Schatten voraus ...

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