Lostau l Günter Lauenroth sagte auf der jüngsten Ortsschaftsratssitzung, dass man trotz geringer finanzieller Mittel die weitere Ausgestaltung des Rundweges nicht auf Eis zu legen braucht. Man müsse stattdessen nach Möglichkeiten suchen, auf welchem Weg die eine oder andere Attraktion des Weges verwirklicht werden könne. So ist Lauenroth als Mitinitiator des Projektes der Auffassung, dass in diesem Jahr unter anderem der Fahrradparcours angelegt werden könnte. Vorgesehen ist ein mit Hügeln, Schikanen und Wellen profiliertes Areal, auf denen die jungen Leute mit ihren Fahrrädern unterwegs sein können. Und weil die Anlage ganz sicher eine tolle Sache für die jungen Leute sei, sollen sie auch selbst für die Mitarbeit gewonnen werden. Hierzu sollte Kontakt zum Jugendbeauftragten der Gemeinde Karsten Weisheit aufgenommen werden. Mit Hilfe örtlicher Firmen als Sponsoring und einiger Arbeitseinsätze am Wochenende sollte das Vorhaben machbar sein, meinte Günter Lauenroth.

Die Gestaltung des Rundweges mit den Zugängen an der Hohenewarther Trogbrücke und am Übergang zwischen Lostau und Alt Lostau lässt sich auch in das derzeit in Arbeit befindliche Leitbild der Gemeinde Möser bis 2025 einordnen. Eine in Lostau dazu gebildete Arbeitsgruppe hat bereits eine Reihe von Ideen entwickelt, die sich auch am Rundweg verwirklichen ließen. Das ist zum Beispiel ein Spielplatz für Jung und Alt, den sich die Lostauer auf die Agenda gesetzt haben. Insgesamt ist die Gestaltung des naturkundlichen Rundweges auf mehrere Jahre angelegt. In Erwägung wird die Gründung einer Interessengruppe "Rundweg" gezogen. Ihre Aufgabe sollte die kontinuierliche Betreuung des Projektes, die Entwicklung neuer Ideen, die Sponsorensuche und Kooperation mit der Gemeindeverwaltung sein. Im Jahr 2013 sind unterhalb des Weinberges auf Hohenwarther Gemarkung und am Lostauer Reitplatz Baumtore gepflanzt worden, die Zugänge zum Rundweg markieren.

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