Möckern l Zuletzt war es still geworden um die Studie. Doch weil im zurückliegenden Sommer zahlreiche neue Mitglieder in Stadtrat und Ortschaftsräte gewählt worden sind, gab es vor Kurzem eine Veranstaltungsreihe in mehreren Ortschaften. So geschehen in Wörmlitz, Lübars und Friedensau. Hier stellte Stadtbürgermeister Frank von Holly die Ziele und die bisherigen Ergebnisse noch einmal vor. "Damals, als wir mit der Demografiestudie begonnen haben, haben wir die Defizite in der Einheitsgemeinde summiert und analysiert. Inzwischen haben wir schon manches abgearbeitet", so Frank von Holly bei der Versammlung in Friedensau.

Der Gastgeberort Friedensau zählt auf einer in Workshops erarbeiteten Karte mit den attraktivsten und den problematischsten Orten zu den attraktivsten. "Wir werden uns künftig um die Orte im Süden der Einheitsgemeinde kümmern müssen", sagt von Holly. Es sind Orte im Bereich rund um Loburg, wo etwa manche Straßen noch in schlechtem Zustand sind.

Ein künftiges Projekt, mit dem die Einheitsgemeinde ein einheitliches Bild nach außen abgeben könnte, sind mögliche "Begrüßungspunkte" an ausgewählten Zufahrten zur Einheitsgemeinde. An ihnen könnten Besucher der Stadt und Durchreisende auch optisch darauf hingewiesen werden, dass sie nun in der Stadt Möckern sind.

Mehr für die Bewohner der Orte gedacht sind sogenannte "Rendezvous-Plätze" in den Orten. Mit dieser Idee will das IGEK-Team Plätze schaffen, an denen die Bevölkerung zusammenkommen kann. Aufgegriffen wird dabei die schon übliche Praxis, dass mobile Bäcker- und Fleischerwagen sich zeitgleich an einem Ort treffen, um Kunden ihre Waren anzubieten.

Entgegen der Praxis in der Vergangenheit sind im Jahr 2015 keine öffentlichen Workshops angedacht. Nur auf Anfrage könnte es zu solchen Arbeitstreffen mit interessierten Bürgern kommen, heißt es.

Die bisherigen Erkenntnisse und Maßnahmen des Möckeraner IGEK-Programmes sind auch im Netz abrufbar unter dem Stichwort "IGEK - unsere Zukunft gestalten wir" auf der Website: www.moeckern-flaeming.de