Zerbst (dap) l Die Visualisierung des Zedernkabinetts und die Gestaltung der Küche gehören zum erfreulichen Fazit des Fördervereins Schloss Zerbst für 2014. Getrübt wird die Bilanz durch das Fehlen einer Arbeitskraft zur wochentäglichen Öffnung des erhaltenen Ostflügels und das Ausbleiben von Fördermitteln des Landes.

Rückblickend ein insgesamt recht positives Resümee für 2014 zog Dirk Herrmann auf der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Schloss Zerbst. Zu den erfreulichen Meldungen des Vorsitzenden am Freitagabend gehörte der Anstieg bei der Anzahl der Mitglieder von 255 auf 262. Zugleich forderte er die Anwesenden auf, weitere Mitstreiter anzuwerben, die sich aktiv einbringen.

Ministerium stellt weitere Zuschüsse in Frage

Als "kontraproduktiv" bezeichnete Bürgermeister Andreas Dittmann (SPD) die Ansicht des Kultusministeriums, dass das Zerbster Schloss keine Zuschüsse mehr benötigt. Bei den bislang geflossenen Geldern handele es sich um eine Anschubfinanzierung, noch ausstehende Maßnahme könnten nun aus den Einnahmen aus Veranstaltungen und Führungen erwirtschaftet werden, gab er den Tenor wieder.