Mobil, aber sicher: So lautet das Motto der Verkehrsteilnehmerschulungen mit dem Moderator der Verkehrswacht, Wolfgang Haberhauffe. In Ladeburg hatte er die RBBs der Polizei und Rettungsassistent Mario Wossack zusätzlich eingeladen.

Ladeburg l Kaum hatten Karsten Dannemann und Rüdiger Ebeling, die Regionalbereichsbeamten der Polizei im Bereich Gommern, die Ladeburger Senioren aufgefordert, ihre Anliegen mitzuteilen, hatten die RBBs schon das erste Problem auf dem Tisch.

In der Karl-Marx-Straße in Leitzkau seien morgens die Autofahrer viel zu schnell unterwegs. "Wir kümmern uns drum", versprachen die RBBs, die die Runde in Ladeburg nutzten, sich und ihre Arbeit bekannt zu machen.

Wolfgang Haberhauffe stellte Zahlen aus der neuen Unfallstatistik vor. Demnach ist an jedem fünften Unfall ein Senior beteiligt. "Wir haben heute aber auch einen höheren Anteil an älteren Verkehrsteilnehmern", warf Rettungsassistent Mario Wossack, der in Möckern stationiert und fast täglich auf dem Rettungswagen unterwegs ist, ein.

Wolfgang Hauberhauffe sensibilisierte: "Die Sehkraft lässt nach. Nehmt euch Zeit!" Mit mehreren Filmausschnitten machte der Moderator der Verkehrswacht darauf aufmerksam, dass Radler einen Schutzhelm tragen sollten, auch wenn es nicht vorgeschrieben ist, dass Anschnallen schon bei Schrittgeschwindigkeit wichtig ist, und er rief das richtige Verhalten an einer Unfallstelle in Erinnerung. Welche Informationen braucht die Leitstelle, wenn man einen Unfall meldet?

Die Kenntnisse zur stabilen Seitenlage frischte Mario Wossack bei den Teilnehmern auf. "Keine Angst vor Fehlern!" Das Schlimmste sei nichts zu tun, sagte Rüdiger Ebeling. Oder daneben zu stehen und mit einem Handy zu filmen. Das Absichern der Unfallstelle nicht zu vergessen, warb sein RBB-Kollege Karsten Dannemann.