Lostau (am) l Der 28-jährige Einbrecher, der am Freitag auf frischer Tat in Lostau geschnappt wurde, sitzt in Untersuchungshaft. Der polizeibekannte Kriminelle war am Sonnabend einem Richter am Amtsgericht vorgeführt worden. Dieser hatte Haftbefehl erlassen. Die Kriminalpolizei untersucht jetzt, ob der Tatverdächtige, der aus Norddeutschland stammt und erst vor kurzem aus der Haft entlassen worden war, für weitere Straftaten in Betracht kommt. Damit wurden in den letzten Wochen insgesamt bereits fünf Verdächtige nach Einbrüchen in Einfamilienhäuser im Jerichower Land inhaftiert, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dörfer an der Autobahn A 2 werden seit Monaten von Einbrechern heimgesucht. Die wahrscheinlich bandenmäßig organisierten Diebe haben es auf leichte Beute wie Schmuck, Bargeld oder Smartphones abgesehen. Den Einbrecher vom Freitag hatte die Polizei schnappen können, weil das Haus, in das er eingebrochen war, mit einer mit einem Handy gekoppelten Alarmmeldeanlage gesichert war. Als der Hausbesitzer Verdächtiges auf sein Mobiltelefon gemeldet bekommen hatte, informierte er umgehend seinen Nachbarn und dieser die Polizei.