Möckern hat gewählt -und das Ergebnis konnte kaum knapper ausfallen. Nur 147 Stimmen trennen den Wahlsieger Frank von Holly von seinem Herausforderer Bernd Wünschmann. Die Stimmverteilung in den Ortschaften macht deutlich, wo welcher Kandidat punkten konnte.

Möckern l Amtsinhaber Frank von Holly (CDU) darf weiter Stadtbürgermeister der Einheitsgemeinde Möckern sein. 49,4 Prozent aller Wahlberechtigten (das sind 5749 gültige Wählerstimmen) hatten am Sonntag von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Davon entfielen 2917 Wählerstimmen auf den Amtsinhaber Frank von Holly und 2770 Wählerstimmen auf den Kandidaten der Wählergemeinschaft Fläming, Bernd Wünschmann. 62 ungültige Wählerstimmen fischten die Wahlhelfer in den 30 Wahllokalen aus den Wahlurnen.

Der Blick auf die Ergebnisse in den einzelnen Wahllokalen zeigt, dass der Amtsinhaber Frank von Holly vorwiegend in den Ortschaften Wählerstimmen erhielt, die einst zur Verwaltungsgemeinschaft Möckern gehörten und sich früh hatten eingemeinden lassen.

Nur 59 Minuten benötigten die 21 ehrenamtlichen Helfer für die Stimmenauszählung. Erstmals war im Rathaus Möckern auch ein Briefwahllokal eingerichtet worden. 600 Wahlberechtigte (5,16 Prozent) hatten im Vorfeld einen Antrag auf Briefwahl gestellt. Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 mit damals 5,49 Prozent.

2. Amtszeit beginnt im Juli

Die höchste Wahlbeteiligung konnte der Stadtwahlleiter Holger Maier mit 75 Prozent aus Rietzel vermelden. Ebenfalls hohe Wahlbeteiligungen gab es in Rosian (57,7 Prozent), Schweinitz (61,1 Prozent) und Zeddenick (63,6 Prozent). Bei den Orten mit geringer Wahlbeteiligung taten sich Ziepel mit 26,8 Prozent, Hobeck mit 27,5 Prozent sowie Reesdorf mit 29,0 Prozent hervor.

Das amtliche Endergebnis der Bürgermeisterwahl wird in den kommenden Tagen verkündet. Die neue Amtszeit für Frank von Holly beginnt am 8. Juli. Mehr zur Stadtbürgermeisterwahl in Möckern lesen Sie in den kommenden Ausgaben der Volksstimme.