Schartau (re) l In Vorbereitung des 5. Schartauer Schaupflügens am 18. April führten die Schlepperfreunde Schartau jetzt rund um das Veranstaltungsgelände "Am Pappelwäldchen" (Ortsausgang Schartau in Richtung Fähre Rogätz) einen umfangreichen Arbeitseinsatz durch.

Dort illegal in den Gräben und im Pappelwäldchen abgelagerter Müll (zum Beispiel Reifen, alte Stoßstangen) wurde von den Schlepperfreunden zusammengetragen und aufgeschichtet. Auch ein alter Kühlschrank, eingewachsen im Unterholz, wurde ausgegraben und zur Entsorgung geborgen.

Besonders eifrig in Sachen Umweltschutz waren die jüngsten "Vereinsmitglieder", Lea Elisabeth und Nele Sophie. Unermüdlich suchten sie Plastikabfälle und anderen Unrat zusammen.

Mit Unterstützung durch Technik der Neubauer GbR, einem bäuerlichen Unternehmen aus Schartau, konnten die landwirtschaftlichen Wege zum Veranstaltungsgelände sowie zur vorgesehenen Parkplatzfläche zudem geschoben und befestigt werden, um so vielen Besuchern den Zugang zur Traditionsveranstaltung zu ermöglichen.

Nach dem ersten erfolgreichen Schaupflügen 2011 hatten sich die Schartauer Schlepperfreunde zu einem Verein zusammengeschlossen.

Der Vereinsvorstand setzt sich aus Waldemar Schulze (Vorsitzender), Marcus Teschner (stellv. Vorsitzender) sowie Susanne Schade (Kassen- und Finanzangelegenheiten) zusammen.

Die Schlepperfreunde haben sich unter anderem der Aufgabe verschrieben, aus eigener Kraft und mit eigenen Ideen Veranstaltungen mit landwirtschaftlichem Bezug, zum Beispiel das Schaupflügen, als Tradition im dörflichen Leben zu begründen und zu etablieren.

"Daneben dient der Zweck des Vereins der Erhaltung, Pflege, Nutzung und Präsentation alter Traktoren und landwirtschaftlicher Geräte als technisch-historisches Kulturgut und damit der Kultur- und Heimatpflege sowie der Bewahrung des ländlichen Brauchtums", so Marcus Teschner, der für die Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.