Soldaten der Burger Clausewitz-Kaserne tauschten vor wenigen Tagen Gewehre mit Pflanzspaten. Sie setzten in den Burger Krähenbergen mehr als 4000 Rotbuchen und Douglasien in die Erde - damit die Übungsbedingungen auch in Zukunft weiter ideal bleiben.

Burg l Stellungen herrichten, tarnen, aufklären oder auch pausieren: In den Burger Krähenbergen üben Soldaten seit Jahrzehnten das militärische Einmaleins, vorrangig während der Grundausbildung. Ein unterschiedlicher Waldaufbau ist dafür besonders wichtig, was auch in Zukunft so sein soll, sagt Hauptmann Romeo Stellmacher. Damit die Bedingungen optimal bleiben, sind von Zeit zu Zeit auch entsprechende Anpflanzungen nötig.

Wie jetzt auf einem etwa fünf Hektar großen Waldstück nahe der Autobahn 2. Die Kiefern sind mittlerweile stattlich herausgewachsen und 80 bis 90 Jahre alt. Zeit also, aus forstlicher Sicht für einen so genannten Unterbau zu sorgen, erläutert Christian Block, der das Revier Wörmlitz leitet. Er kann bei solchen Handarbeiten auf die Soldaten der Clausewitz-Kaserne Burg zählen. Immerhin mussten 4000 junge Douglasien und Rotbuchen gepflanzt werden. Allesamt von Hand, versteht sich. Und die jetzt noch kleinen Jungpflanzen sollen später einen optimalen Sicht- und Lärmschutz auf dem Standortübungsplatz bieten, ergänzt Jens Albrecht, Oberleutnant zur See und Presseoffizier.

Für die Soldaten selbst sind solche Aktionen eine willkommene Abwechslung. "Wir sind an der frischen Luft, und das hier ist auf jeden Fall eine nützliche Sache", bestätigt Maat Kay Driesener. Auch deshalb, weil die Arbeiten viel schneller vonstatten gehen, wenn möglichst viele zufassen. Und so sind die Bäumchen in der Tat schnell in der Erde, nachdem die Furchen vorher gezogen worden waren.

 

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