Burg (re) l Am Donnerstag hatten die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) neben Beschäftigten aus den drei kommunalen Kitas der Stadt Magdeburg und Mitarbeitern der Kinder- und Jugendhäuser sowie des allgemeinen Sozialen Dienstes der Landeshauptstadt auch die Erzieherinnen der elf kommunalen Kitas der Stadt Burg zum Warnstreik aufgerufen, verbunden mit einem Protestzug durch die Magdeburger Innenstadt. "Wir hatten 120 Teilnehmer, davon 20 aus Burg", berichtete anschließend Annett Kannenberg-Bode, ver.di-Bezirksgeschäftsführerin. Aus Burg waren vor allem Erzieherinnen aus der Kita "Käte Duncker" dabei. "Von unseren Kolleginnen sind acht dem Aufruf der Gewerkschaft zum Warnstreik gefolgt und nach Magdeburg gefahren", so Kita-Leiterin Manuela Kiwatt. Aus den anderen Kitas haben sich im Höchstfall zwei Erzieherinnen am Warnstreik beteiligt, so aus den Einrichtungen "Regenbogen", "Spatzenwinkel" und Schartau. Auch der Albert-Einstein-Hort war in Magdeburg verterten. Es gab aber auch Kitas, aus denen keine Mitarbeiterin in Magdeburg dabei war. Anders als bei früheren Warnstreiks waren sich die Mitarbeiter der Burger kommunalen Kitas im Vorfeld darüber einig gewesen, dass die Einrichtungen am Streiktag geöffnet bleiben sollen. Deshalb hatte man so zeitig wie möglich mit den Eltern Kontakt aufgenommen. Gewerkschaftsmitglied Manuela Kiwatt: "Wir haben den Eltern erklärt, dass ein Warnstreik geplant ist und warum. Das Anliegen traf bei den meisten Eltern auf Verständnis, was wir auch daran gemerkt haben, dass am Streiktag etwa die Hälfte der Käte-Duncker-Kinder zu Hause betreut wurde.