Burg l Das 100 mal 30 Meter große Becken kann Wolfgang Skrypzak in diesen Tagen durchlaufen. In der alten Badeanstalt neben der Ihle tummeln sich weder Forelle noch Karpfen oder Hecht. In einer groß angelegten Aktion hat der Vereinsvorsitzende vor wenigen Tagen mit aktiven Mitstreitern das Wasser abgelassen, um den Schlamm, der sich immer weiter aufgetürmt hat, abzutragen. "Viele Vereinsmitglieder haben dabei Hand angelegt", freut sich Skrypzak. Immerhin sollte der junge Besatz dabei nicht zu Schaden kommen und kurzerhand umgesetzt werden. "Das ist gelungen." Die Fische schwimmen nun in Gewässern bei Möser, Niegripp und Ihleburg und können dort weiter wachsen, ehe sie später von stolzen Petrijüngern an Land gezogen werden.

Für den Fischereiverein Burg, der für seine 714 Mitglieder insgesamt eine Wasserfläche von 900 Hektar angepachtet hat, bleibt die Badeanstalt auch künftig eines der wichtigsten Aufzucht- und Angelgewässer. Nachdem der Schlamm entfernt ist, wird wieder frisches Ihlewasser eingeleitet. "Das wird drei bis vier Tage in Anspruch nehmen", erklärt Skrypzak. Und schon bald können die Ruten ausgeworfen werden, nachdem wieder Fische eingebracht sind. Das diesjährige Schnupperangeln übrigens ist vom kommenden Sonnabend auf den 16. Mai verschoben worden. Denn an diesem Tag sollen die jungen Angelfreunde einen guten Fang machen.

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