Loburg l Die Fahrten mit dem historischen Zug erfreuen sich großer Beliebtheit. Acht Waggons hatten die Veranstalter anhängen müssen, damit alle Mitreisenden Platz fanden. Über eine halbe Stunde dauerte das Fahrvergnügen am Sonntag, bevor der Traditionszug auf dem Bahnhofsgelände von Altengrabow zum Stehen kam. Hier hatten die Mitglieder der Loburger Arbeitsgruppe der DBG etliche Osterkörbchen für die Kinder versteckt. Der Osterhase gab Tipps beim Suchen und ließ sich gerne immer wieder mit den Mitreisenden fotografieren.

Gezogen wurde der Zug von zwei Dieselloks. Denn leider ist das in Loburg geparkte Dampfross seit Jahren nicht fahrtüchtig. Es fehlt an Geld und den geeigneten Leuten, die sich der großen schwarzen Lokomotive annehmen könnten. Eigentlich ist dies der Sinn und Zweck der DBG-Arbeitsgemeinschaft in Loburg: Restaurierung und Aufbau historischer Eisenbahnen. Zahlreiche, teils über hundert Jahre alte Waggons haben sie schon mit viel Liebe zum Detail instandgesetzt. Derzeit besteht der Verein aus zehn Mitgliedern, dazu kommen derzeit acht Ein-Euro-Jobber, sagt Regina Pinzer, die Leiterin des Loburger Vereins.

Großer Wermutstropfen bei den Oster-Fahraktionen ist und bleibt, dass es immer wieder rücksichtslose Leute gibt, die mehr als nur das eine, ihnen zustehende, Osterkörbchen einsammeln. Diese Erfahrung machen die Organisatoren jedes Mal aufs Neue. Längst hat man einen Reservevorrat an Schokohasen angelegt, damit es am Ende der Fahrt keine Tränen bei den Kindern gibt, deren Suche erfolglos bleiben musste.

Übrigens: Auch kein Stück besser sind all die Leute, die glauben, ihren Müll auf dem abgelegenen Bahnhofsgelände des Truppenübungsplatzes ablagern zu dürfen.

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