Gommern l "Dream a little Dream" - Träum` einen kleinen Traum - mit dieser Melodie im Raum schwebend, eröffnete am Sonnabend die Ausstellung "Verweht".

In der Kleinen Galerie in der Kulturwerkstatt hießen die Mitglieder des Vereins Besucher und auch Künstler zu den Klängen des Saxophons von Jan Sichting willkommen. Eine Ausstellung mit gestrandetem Holz und vergessenen Orten von den Hallensern Dr. Thomas Ludewig und Eric Beyer nahm die Gommeraner mit auf eine Reise durch die Natur, durch alte Industriegebäude, durch eine ruhige und trotzdem aufregende Welt.

Die beiden Künstler, im entferntesten miteinander verwandt, teilen die Liebe zur Natur, die Liebe zum Vergänglichen, das Gefühl an Form, Farbe und besonderer Schönheit und die Lust am anderen Blick auf die Sache.

Zur Eröffnung war Dr. Thomas Ludewig gekommen. Er selbst hatte vor einem Jahr Kontakt zur Kulturwerkstatt aufgenommen. Dass es dann so verhältnismäßig schnell mit der Ausstellung geklappt hat, freut ihn. "Die Atmosphäre hier ist super", schwärmte er bei seiner kurzen Rede.

Die Atmosphäre entsteht vor allem durch viele interessierte Besucher. Etwa 30 waren zur Vernissage gekommen und suchten auch interessiert das Gespräch mit dem Künstler. Seine Bemerkung, er würde bei Spaziergängen Holz sammeln und auch Bekannte hätten ihm schon interessantes Holz zukommen lassen, sorgte für viel Gesprächsstoff. "An den Elbwiesen ist so viel zu finden", schwärmten einige Damen. Eine bot ihm auch direkt etwas von ihrem Hof an. "Erzählen Sie mir das bitte nicht alles, dann höre ich gar nicht mehr auf zu sammeln", entgegnete Ludewig mit einem Lachen.

Die Ausstellung "Verweht" ist noch bis zum 13. Juni in der Kleinen Galerie zu sehen.

   

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