Der Rolandplatz gehörte am 1. Mai den Gärtnern und Rotariern. Der 21. Burger Gärtnermarkt fand großen Zuspruch.

Burg l "Wir kommen hier jedesmal her, von Anfang an", sagt Klaus Schliebener. Er ist mit seiner Frau gestern auf dem Gärtnermarkt unterwegs. "Wenn wir hier durch sind und gehen, dann haben wir wieder genug, um unsere Terrasse schön aufzufüllen."

Der 21. Burger Gärtnermarkt lockte am 1. Mai viele Burger und Interessierte aus den umliegenden Orten auf den Rolandplatz. Hier hatte die Gärtnerkreisgruppe Burg/Möser ihre farbenprächtigen Angebote aufgebaut. Es wurde gefachsimpelt, beraten, gefeilscht, gekauft. Viele zogen zufrieden und die Hände voll mit Tüten oder Paletten voller Pflanzen und Blumen von dannen.

"Wir sind zufrieden, auch wenn der Aufwand recht groß ist", erklärt Eckhard Burmester, Inhaber der Gärtnerei Wilhelm Mohrenweiser in Burg, zum Geschäft an diesem Tag. Dass der Rolandplatz voll ist mit Gartenbaubetrieben, sieht Burmester gelassen. "Wir sind Kollegen, keine Konkurrenten. Manchmal hilft es, dass der eine etwas hat, was der anderen nicht hat." Hauptsache, es zieht Kundschaft an. Und die gibt es reichlich an diesem Tag der Arbeit.

"Das Geschäft läuft gut", bestätigt der Burger Gärtner Bernd Progatzky. "Das Wetter passt, die Menschen sind gut drauf." Seit 21 Jahren ist er mit seinem Familienbetrieb dabei, von Anfang an also. "Wir hatten eigentlich nie so richtig schlechtes Wetter", sagt er und dreht sich der nächsten Kundin zu.

Großen Zuspruch gab es auch für den Rotary Club Burg-Genthin, bestätigt Präsident Peter Ewert. Der Club warb mit einem Losverkauf und von Mitgliedern gestifteten Preisen für die Landesgartenschau 2018 (Laga) in Burg. Nach etwas mehr als zwei Stunden waren die Lose ausverkauft. 500 Stück gingen weg wie warme Semmeln. "Wir haben viele gute Gespräche geführt", sagt Ewert. "Die Grundstimmung für die Laga ist positiv."

Die Unterstützung für das das gesamte Jerichower Land betreffende Kreisstadt-Großprojekt Laga ist eine der aktuellen Rotary-Initiativen, erläutert Ewert. Stark engagiert sind die Rotarier bei der Unterstützung einer Lehrerstelle für eine Schule in Tansania. Das größte Vorhaben, an dem alle Rotarier weltweit an einem Strang ziehen, ist das Projekt "PolioPlus". Dabein geht es um die Bekämpfung der Kinderlähmung.

   

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