Mit einem Festakt haben die Königsborner am Donnerstag Abend das neue Bismarckdenkmal auf dem Platz neben der Feuerwehr eingeweiht. Danach zogen sie mit Fackeln und Laternen zum Maifeuer an der alten Oberschule.

Königsborn l Zum 200. Geburtstag von Otto von Bismarck haben die Königsborner am Donnerstag die Einweihung des neuen Denkmals für den ehemaligen Reichskanzler gefeiert. Ortsbürgermeister Hilmar Graßhoff ehrte bei dieser Gelegenheit acht Königsborner, die sich um die Aufstellung des neuen Denkmals auf dem Platz neben dem Gerätehaus der freiwilligen Feuerwehr verdient gemacht haben. "Ohne ihre Hilfe hätten wir das Denkmal nicht in dieser Art und Weise erhalten können", lobte er den ehrenamtlichen Einsatz der Königsborner.

So hat Kurt Tuchen als Ortschronist den Hinweis auf den Gedenkstein gegeben, der sich in der Ladestraße auf dem Gelände der Bahnbetriebe befand. Martina Jährling machte den Vorschlag für den Standort. Harry Schröder organisierte den Transport von der Ladestraße zum neuen Standort an der Möckerner Straße, die Gemeindearbeiter Gerd Heinrich und Edgar Körner erledigten die Bauarbeiten für das Fundament des Denkmals und das Pflanzen der Bismarckeiche neben dem Denkmal.

Hubert Kloska und Sven Schmidt von der Agrargenossenschaft kümmerten sich um die Aufstellung des Steins und Ingrid Rettig betätigte sich als Versorgerin für die Handwerker. "Ein Dank geht auch an den Steinmetzbetrieb aus Gommern, der uns die Gedenkplatte gefertigt hat", so Graßhoff. Auch der Biederitzer Bürgermeister Kay Gericke drückte seine Freude aus: "Ich bin froh, dass auch hier in Königsborn noch so viel Bewusstsein für die Geschichte des Ortes da ist und dass es Menschen gibt, die ihre Freizeit dafür einsetzen."

Nach den Ehrungen für die Denkmal-Beteiligten gab die Feuerwehr den Startschuss für den Fackelumzug zum Maifeuer an der alten Oberschule. "Wir hatten ja ein bisschen Pech mit dem Regen, aber viele Königsborner haben sich trotz Regen dort eingefunden", berichtete Graßhoff am Morgen nach dem Maifeuer.

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