Die Feuerwehr Ziepel kann momentan nicht in vollem Umfang ihrer Aufgabe nachkommen, weil derzeit die Zufahrt zum Gerätehaus saniert wird. Das Löschfahrzeug ist für die Dauer der Bauzeit als nicht einsatzbereit abgemeldet worden. Die Kameraden stehen jedoch bereit.

Ziepel l Von einer Zufahrts-"Straße" konnte man bei der Straße der DSF zuletzt wirklich nicht mehr sprechen. Die an der Zuwegung zum Ziepeler Geräte- und Gemeindehaus verlegten Betonplattenelemente waren marode geworden und die Feuerwehrleute, die im Einsatzfall mit ihrem Auto schnell zum Depot gelangen wollten, mussten mit Schäden am eigenen Fahrzeug rechnen.

Nun haben die Straßensanierungsarbeiten begonnen. Doch in dieser Zeit ist das Gerätehaus für Fahrzeuge gar nicht erreichbar. Und auch das Löschfahrzeug (TSFW) steht in der Fahrzeughalle der Feuerwehr, ohne zum Einsatz gelangen zu können. Einzig der Mannschaftstransportwagen der Freiwilligen Feuerwehr Ziepel ist derzeit an einer für die Kameraden erreichbaren Stelle geparkt, informiert der Stadtwehrleiter von Möckern, Torsten Quandt. Die Ziepeler Kameraden haben ihre Einsatzbekleidung mit nach Hause genommen und können im Einsatzfall dazustoßen, wenn die Sirene geht.

Entsprechend der Alarmierungsordnung werden im Ernstfall stets die Freiwilligen Feuerwehren aus Büden und Wörmlitz mitalarmiert. Während der Dauer der Baustelle rückt zudem die Ortsfeuerwehr Möckern mit aus, heißt es seitens des Stadtwehrleiters.

In Ziepel gibt es derzeit acht Feuerwehrleute. Dazu kommen zwei Mitglieder in der gemeinsamen Jugendfeuerwehr.

Maßnahme um ein Jahr verschoben

Eigentlich sollte der Auftrag für die Straßensanierung am Ziepeler Gemeindehaus schon im zurückliegenden Jahr durchgeführt werden. Wegen Kapazitätsproblemen der Baufirma war vereinbart worden, den Auftrag um ein Jahr zu verschieben. Nach Aussagen aus dem Bauamt der Stadt könnte die Straße in 14 Tagen fertiggestellt werden.

Die alten Betonplatten der Straße der DSF wurden inzwischen aufgenommen, Rohre für die Oberflächenentwässerung liegen bereit. Der Unterboden der bisherigen Straße soll nun stabilisiert und mit einer neuen Bitumschicht versehen werden. Bei einigen Bäumen im Bereich wurde Gefahr im Verzug festgestellt, sie wurden gefällt. Das Pflaster des bestehenden Gehweges wurde aufgenommen und wird neu verlegt. Dann soll auch der Weg entlang des Gemeindehauses beleuchtet werden. Das Pflaster direkt vor dem Feuerwehrgerätehaus soll erhalten bleiben, heißt es.