Burg (am) l Johannes Anger vom Technischen Hilfswerk (THW) in Burg verstärkt als Laborant das 17-köpfige Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) Erdbebengebiet in Nepal am Himalaya. Das THW ist mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen vor Ort. "Johannes ist gut in Nepal angekommen. Ich habe Dienstagfrüh mit ihm gesprochen", erklärte Christian Schulz vom THW Burg. Der Zeitunterschied beträgt vier Stunden. Inzwischen wurde aus. Nepal ein weiteres schweres Beben der Stärke 7,2 gemeldet. Bei dem großen Erdbeben am 25. April und den darauffolgenden Nachbeben kamen mehr als 7 500 Menschen ums Leben, über 16 000 wurden verletzt. Es ist eine internationale Rettungs- und Hilfsaktion unter schwierigen Bedingungen angelaufen. Anger gehört seit fast zehn Jahren ehrenamtlich zum THW. Der 29-jährige ist im Ortsverband Burg Gruppenführer der Bergungsgruppe und hat schon viele Einsätze miterlebt. Beim Hochwasser 2013 koordinierte er in Burg die THW-Einsatzkräfte in der Region. Er qualifizierte sich für die Auslandstätigkeit an der THW-Bundesschule und half auch beim SEEWA-Einsatz 2010 in von einem schweren Erdbeben betroffenen Karibikstaat Haiti. Sein Einsatz in Nepal soll bis in den Juni hinein dauern.