Burg/Kathmandu (am) l Das THW hat die Trinkwasserversorgung im zugewiesenen Krisengebiet in Kathmandu (Nepal) nach einem Tag Unterbrechung wieder hinbekommen, meldet Burger THW-Mann Johannes Anger. Er ist seit Dienstag im Kriseneinsatz mit 18 THW-Mitstreitern. Ihm geht es gut, auch wenn es sehr heiß und staubig sei.

Durch das neuerliche Beben Erdbeben sei viel durcheinander geraten, berichtete Anger am Herrentag. Die Produktion von Trinkwasser sei aus Sicherheitsgründen unterbrochen worden. "Für mich als zuständigen Fachhelfer Labor im Team gab es daher am Mittwoch und Donnerstag im Wesentlichen nur eine Aufgabe: Gemeinsam mit unseren Maschinisten haben wir die Anlage nun wieder so eingestellt, dass wir die betroffene Bevölkerung mit bestem Wasser versorgen können.""Wir alle hier im Team sind ja keine Neulinge mehr", berichtete der 29-Jährige, der auch schon in Haiti im Einsatz war. "Was aber trotzdem schmerzt, ist das Leid der Kinder und Sozialschwachen. Also derjenigen, die es eh schon nicht so leicht haben."