613 Teilnehmer aus fünf Bundesländern beteiligten sich am viertägigen Zeltlager der Christlichen Pfadfinder auf dem Zeltplatz in Friedensau. Veranstalter war die Adventjugend Berlin-Mitteldeutschland.

Friedensau l "Wir führen unser Landes-Pfadfinder-Zeltlager mit dem Ziel durch, den Pfadfindergruppen eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Begegnung zu bieten", machte der Leiter, Michael Plietz aus Apolda, deutlich. Und dafür wurde den Pfadfindergruppen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit einem abwechslungsreichen Programm einiges geboten. Die Teilnehmer, unter ihnen auch die Gruppen aus Friedensau und Möckern, waren zwischen acht und 15 Jahre, die Helfer ab 16 Jahre alt. Insgesamt waren 30 Ortsgruppen vertreten.

Eröffnet wurde das Landes-Zeltlager mit jugendlichen Moderatoren und mit einer Band in der großen Arena. Michael Plietz: "Aufgeführt wurde das Theaterstück von Noah und der Sintflut, welches bis zum letzten Tag des Zeltlagers fortgeführt wird. Unter anderem ist auch das Thema Mobbing darin enthalten."

Die Workshops boten ein breit gefächertes Spektrum an Aktivitäten. Handwerkliches, Künstlerisches und Sportliches wurde präsentiert. So wurden unter anderem Holzheringe geschnitzt und Fackeln selbst gebaut. Aber auch Walfische und Schlüsselanhänger herstellen sowie das Anfertigen von Strickbildern fanden viel Anklang. Gezeigt wurde, wie man Feuer ohne Streichhölzer macht und wie Schatzkisten gebaut werden.

Geländespiel steht ganz im Zeichen der Tiere

Das Geländespiel stand ganz im Zeichen der Tiere auf dem Weg zur Arche Noah. "In spielerischer Form müssen die Tiere einige Herausforderungen bewältigen. An 24 Stationen werden Punkte vergeben", so Michael Plietz. Das Geländespiel führte rund um das Zeltlager und durch den Friedensauer Forst. Am Abend gab es dann in der Arena die "Heufütterung" der Tiere.

Um sich noch besser kennenzulernen, bildeten die 30 Ortsgruppen zwölf Teams, in denen jeweils eine Tiergattung verankert war. Michael Plietz: "Sie führten kooperative Spiele durch, die anspruchsvoll, aber auch lustig waren."

Es gab aber auch Zeit zur freien Betätigung für die Teilnehmer. Hier standen für die Mädchen und Jungen Spiel und Sport sowie der Besuch im Hochseilgarten im Mittelpunkt.

Am Abschlussabend gab es dann noch ein Jahrmarktsfest. Dort gab es beispielsweise Fliegenklatschenfederball, Moorhuhnschießen, Kirschkernweitspucken, Erbsenschlagen, Zielwerfen mit angespitzten Nägeln und ein Würfelzuckergeschicklichkeitsspiel.

Und damit auch alle gut gestärkt das Jahrmarktsfest besuchen konnten, gab es diverse Leckereien wie Apfel in Schokolade, Sommer-Cocktail, Popcorn, Plinsen, Waffeln und Zuckerwatte, alles selbst von einzelnen Gruppen zubereitet.

   

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