Möckern (fh/sze) l Möckern ist wiederum Schauplatz des Kreisausscheids der Feuerwehren am 13. Juni. Auf dem Reitplatz an der Hohenziatzer Chaussee startet um 9 Uhr der offene Ausscheid in der Disziplin Löschangriff nass. "Sowohl Männerteams, als auch die Frauenmannschaften werden an den Start gehen", erklärt Martin Weiser vom Kreisfeuerwehrverband. Er sagt auch: "Der schnellstmögliche Aufbau einer Wasserversorgung sowie ein zielgenauer Umgang mit den Strahlrohren stehen im Fokus des Leistungsvergleichs. Veranstalter des Ausscheids ist der Kreisfeuerwehrverband in Kooperation mit der Kreisverwaltung.

Worum geht es bei einem solchen Wettbewerb? Die Feuerwehrsportler müssen eine Saugleitung zur Wasserentnahme aufbauen. Gelöscht wird mit einer Tragkraftspitze. Zuvor werden zwei Schlauchleitungen vom Verteiler bis zur Angriffslinie verlegt. Auf dieser Linie muss der Feuerwehrmann (oder -frau) mit dem Strahlrohr einen Zielkasten anvisieren, der mit Löschwasser gefüllt wird. Ist genügend Löschwasser im Behälter, leuchtet eine Anzeige auf und der Durchlauf ist beendet.

Bestens gemeistert haben dies im Vorjahr die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Rietzel. Sie werden am 13. Juni als Titelverteidiger an den Start gehen.

Vor Jahresfrist waren von 92 Ortsfeuerwehren im Landkreis nur zwölf Mannschaften am Start. Zwei Rietzeler Mannschaften belegten die ersten beiden Plätze. Bei den Damen war lediglich ein Mix der Feuerwehrfrauen aus Hohenziatz und Grabow im Wettkampfeinsatz.

Beim Löschangriff nass besteht eine Mannschaft aus sieben Teilnehmern, die in Feuerwehreinsatzbekleidung inklusive Helm, Koppel und Stiefeln antreten. Die Wettkampfbahn ist 95 Meter lang und 20 Meter breit. Die Angriffslinie befindet sich 90 Meter von der Startlinie und damit fünf Meter von den Zielgeräten entfernt. Gewonnen hat, wer diesen simulierten Löschangriff am schnellsten absolviert. Von zwei Durchgängen kommt für jedes Team die bessere Zeit in die Wertung.