Burg. Alle zwei bis drei Jahre kann der Regionalverband Magdeburg/Jerichower Land des Deutschen Roten Kreuzes Menschen ehren, die im Laufe ihres Lebens 100-mal Blut gespendet haben. Am Montag war es wieder einmal soweit: Johannes Adolf wurde von den Burger DRK-Vorständen Margrit Stark und Frank-Michael Ruth sowie Elke Frolik vom DRK-Blutspendedienst bei seiner 100. Blutspende mit einem Präsentkorb, Blumen sowie einem Gutschein überrascht.

"Es tut mir gut und es ist die einfachste Art, anderen etwas Gutes zu tun", so Johannes Adolf zu seiner Motivation, Blut zu spenden. Der heute 66-jähriger Rentner, der früher als Silberschmiedemeister gearbeitet hat, hat mit dem Blutspenden als 20-Jähriger während seiner Armeezeit angefangen, später ist er dann im Walzwerk oder im Burger Krankenhaus zu den Blutspendeterminen gegangen.

Bei Blutspenden ist Johannes Adolf, der die relativ seltene Blutgruppe Null-negativ hat, immer zu den Terminen des DRK gegangen und das soll auch so blieben. "Denn so hat Herr Adolf die Gewissheit, dass das Blut hier in Sachsen-Anhalt bleibt und den hiesigen Krankenhäusern und Kliniken zur Verfügung steht", so Frank-Michael Ruth.

Männer dürfen übrigens maximal sechsmal im Jahr Blut spenden, Frauen sogar nur vier mal.