Burg. Es war das zweite Konzert der Veranstaltungsreihe "Musik in Burger Kirchen", das am Sonnabend-abend von der schwedischen Gitarrensolistin Carola Johnson im Saal des evangelischen Gemeindehauses in der Burger Grünstraße gegeben wurde. So zeigte sich aufs Neue, dass der Kirchengemeinde mit der Restaurierung des Saales ein großer Wurf gelungen ist, denn was die Schwedin faszinierend virtuos mit ihrer zehnsaitigen Gitarre zauberte, wurde von der Akustik des Raumes herrlich unterstützt.

Das einstündige Konzert war in zwei Teile gegliedert: Teil 1 hatte barocke Werke des englischen Komponisten und Lautenspielers John Dowland und Johann Sebastian Bachs 1. Cello-Suite zum Gegenstand. Schon hierbei zeigte sich das Publikum hoch erfreut und sparte nicht mit Applaus.

Der zweite Teil war jüngeren spanischen Komponisten vorbehalten. So brachte die kleine Solistin ungeschminkt mit hingebungsvollem Mienenspiel und ebenso viel Gefühl wie Energie Werke von Antonio Ruiz-Pipo, Francisco Tarrega und Joaquin Turina zu Gehör.

Die zehnsaitige Gitarre verlieh dem Spiel der Schwedin eine vergleichsweise großartige Klangfülle. Die Anwesenden waren begeistert, applaudierten heftig und ließen Carola Johnson nicht ohne Zugabe ihr Instrument einpacken.

Kirchenkreismusikerin Cornelia Frenkel bedankte sich herzlich für den schönen Abend und kündigte das nächste Konzert dieser Veranstaltungsreihe für den 29. Mai an. Dann sollen die "Tenöre4you" Plamen Patov und Tony Tchakarov der Jahreszeit gemäß wieder in der Kirche singen.

Und schon am 12. März wird auf der "Klein Kunst Bühne" im Gemeindehaus der rheinländisch-altmärkische Liedermacher Rainer Trunk mit Band sein Programm "Schwarzer Samt" zum Besten geben.