20 Jahre nach der Gründung des Industrie- und Gewerbeparks Burg an der Bundesstraße 246a wird auch weiter investiert. Gestern wurde der 4. Bauabschnitt eröffnet, der einen Flächenzuwachs von 20 Hektar vorsieht.

Burg. Wenige Wochen nachdem der Industrie- und Gewerbepark Burg (IGP) sein 20-jähriges Bestehen beging, gab es bereits gestern den nächsten Grund zum Feiern: Die Erschließung des vierten Bauabschnitts für den IGP begann in offizieller Runde.

Zu dem bisher schon etwa 120 Hektar großen Gelände sollen weitere 20 Hektar kommen. Leichte Vorarbeiten wie Müllberäumung, die Umlegung einer großen Gasleitung und auch das Fällen einiger Bäume wurden bereits vorgenommen. "Hier werden wir für Ersatz- und Ausgleichsmaßnahmen sorgen", sagte Bürgermeister Jörg Rehbaum zur Planung. Ein Gehölzstreifen soll an der Grabower Landstraße angelegt, Waldflächen am IGP und Corneliuswerk aufgeforstet werden, Waldsäume im Bereich des IGP angelegt und der Schartauer See entschlammt und sein Umfeld umgestaltet werden.

Doch als erstes steht die Verlegung der Leitungssysteme für Schmutz-, Regen- und Trinkwasser und Straßenbeleuchtung auf dem Plan sowie die straßenbauliche Erschließung des neuen Areals.

Geplant ist eine Anbindung der Erweiterungsfläche des Gewerbeparks an die B 246a in Form eines Kreisverkehres. Vom Kreisel abgehend soll eine 450 Meter lange und in einer Wendeschleife endende Hauptstraße in das Gewerbegebiet führen. Auch an die Fußgänger und Radfahrer wurde gedacht: Ein einseitig geführter Geh- und Radweg soll hier angelegt werden.

Die Kosten für den Straßenbau, der bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll, belaufen sich auf etwa 1,5 Millionen Euro. Für die gesamte Neuerschließung des Bauabschnitts sind etwa 4 Millionen Euro kalkuliert. Davon stellt 3,6 Millionen die Landesregierung in Form von Fördermitteln.

"Auch eine Burger Firma wird bei diesem Bauabschnitt mitwirken", freute sich Jörg Rehbaum. Der Bau von zwei Löschwasserbrunnen auf dem Gelände wird von Burger Hand ausgeführt.