Burg (al). Knapp 90 Besucher drängten sich in den Konferenzraum der Stadthalle um ein Stück des Marionettentheaters "Traumland" anzuschauen. Während Eltern, Omas und Opas auf den Stühlen Platz nahmen, machten es sich die Kinder im Schneidersitz vor der Bühne bequem. Diese musste aufgrund der geringen Raumhöhe provisorisch umgebaut werden. Der Qualität des Stückes tat dies keinen Abbruch. Popcorn essend und süße Getränke schlürfend verfolgten vor allem die kleinen Besucher gespannt das Stück. Es erzählte von einer Müllerstochter, die einem Kobold ihr erstes Kind versprach, wenn dieser sie nur zur Königin machte. Und so kam es, dass sofort nach der Geburt des Nachkommens der Kobold nach dem Kind verlangte. Die Königin würde nur von ihrem Versprechen freigelöst werden, wenn sie binnen dreier Tage den wahren Namen des grünen Männleins heraus fände. Dank Kasperles Hilfe und der der Kinder gelang es. Denn sie beobachteten den Kobold dabei, wie er im Wald tanzte und sang: "Wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß!".