Möckerns vermeintliche "Jahrhundertbaustelle" - die Stadthalle - kommt allmählich voran. Einen konkreten Termin der Fertigstellung gibt es aber nicht.

Möckern. Nachdem das Foyer von außen schon seit Langem mit buntem Aussehen zu beeindrucken weiß, ist nun auch im Inneren ein deutliches Fortkommen zu bemerken. Die Wandgestaltung ist erfolgt, die Giebelseiten wurden zur Optimierung mit Holzverkleidungen versehen. Damit sich die Stadträte bei ihren künftigen Sitzungen aber auch wirklich verstehen, soll eine technische Verstärkung eingebaut werden.

Der Boden, über den die Besucher von Veranstaltungen in der Stadthalle künftig schreiten werden, ist optisch aufwändig gestaltet. Rechteckige und quadratische Fliesen in dunklen und helleren Grautönen wechseln sich ab.

Der Bau ist zweigeteilt. Im kleineren Bereich zwischen Stadthalle und Versammlungsraum/Garderobe geht es auch zu den neuen Sanitärräumen.

Als letzte Gewerke sind derzeit noch die Elektriker zugange. In diesen Tagen wird eine Beleuchtung aufgehängt.

Seit Langem schon warten die Möckeraner auf die Einweihung des neuen Stadthallen-Eingangs am Lochower Weg. Doch spätestens mit Inkrafttreten des Konjunkturpakets II setzte das Rathaus Möckern andere Prioritäten. "Die energetische Sanierung von Schulen und Kindergärten hat Vorrang", argumentierte Bürgermeister Frank von Holly.

Steigende Kosten und ein strenger Winter hatten zudem für Unterbrechungen und Verzögerungen gesorgt.

Die Gestaltung der Außenanlagen und der Zugang zum neuen Foyer sind bislang noch nicht begonnen worden.