Lösung gesucht: Die Anwohner eines Neubaugebiets beklagen sich unter anderem über vollgelaufene Gärten. Die Stadträte kenen das Problem.

Karith/Gommern. Den Anwohnern der Neubausiedlung zwischen Karith und Pöthen stand es "bis hier!" - jedenfalls im übertragenen Sinne. Von den landwirtschaftlichen Flächen hinter den Grundstücken lief Wasser in den Garten, teilweise bis ins Haus. Vermutet wurden abgekappte Drainagerohre und Oberflächenwasser. Ein aufgeschütteter Damm brachte nicht ausreichend Abhilfe. Die Anwohner schilderten den Stadträten schon im vergangenen Jahr ihre Sorgen.

Inzwischen ist in Absprache mit dem Bauamt, Ackerpächtern und Erschließungsträgern eine Lösung in Sicht. Darüber informierte Gommerns Bürgermeister Wolfgang Rauls im zurückliegenden Stadtrat: "Für die Abführung des Oberflächenwassers im Wohngebiet in Karith sind die planerischen Vorbereitungen getroffen. Die Vergabe der Leistungen erfolgt in der nächsten Sitzung des Vergabeausschusses am 17. März."

Sobald der Untergrund es zulässt, können die Arbeiten ausgeführt werden. Der Erschließungsträger, die Sparkassenimmobiliengesellschaft Magdeburg, beteiligt sich laut Wolfgang Rauls an der Finanzierung in einer Höhe bis zu 15 500 Euro. Mit dem Ausgaberest aus dem Haushalt 2010 stehen damit etwa 40 000 Euro zur Verfügung.