Hohenwarthe (tra). Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hohenwarthe zogen am Wochenende im Rahmen ihres alljährlichen Kameradschaftsabends in Begleitung ihrer Ehepartner und Lebenspartner Bilanz über das Brandgeschehen und die Entwicklung der Feuerwehr im vergangenen Jahr.

Wehrleiter Lutz Hanke erinnerte an die beiden Einsätze, die einer Brandbekämpfung und der Beseitigung einer Ölspur dienten. Einerseits, so der Wehrleiter, sei es erfreulich, dass sich das Einsatzgeschehen, in einem so geringen Umfang hält, anderseits sind Einsätze natürlich auch Ereignisse, bei denen erworbenes Wissen und Handeln ihre Bewährung erfahren können.

Unter diesem Aspekt ist die Bekämpfung des Brandes im Hohenwarther Hotel zur Trogbrücke zu betrachten, bei der sichtbar geworden war, dass schnelles Alarmieren, zügige Einsatzbereitschaft und richtige Entscheidungen größere Schäden vermeiden können. Auch das gemeinsame, koordinierte Handeln mit den Feuerwehren aus Lostau und Möser sei wesentlich für das "Glück im Unglück" gewesen, so Lutz Hanke.

Seinen Dank an die Kameraden und ihre Angehörigen richtete Gemeindewehrleiter Dirk Jeitner. In diesem Jahr gelte für alle Ortsfeuerwehren ein gemeinsamer Ausbildungsplan, der darauf ziele, die Wehren auf ein gleiches Niveau zu bringen. Die neue Entschädigungssatzung sorge dafür, dass die Kameraden für ihre Ausgaben und Belastungen eine kleine finanzielle Anerkennung erhalten.