Vier Monate haben zwei Studentinnen sowie Schüler der 5. und 6. Klassen getüftelt: Wie kann aus dem Schulhof des Burger Gymnasiums ein "Bildungscampus" werden? Das Ergebnis wurde in dieser Woche vorgestellt.

Burg. Bis Ende des Jahres soll die alte Turnhalle zur Begegnungsstätte auf dem Gelände des Burger Roland-Gymnasiums umgebaut sein. Dieses 700 000-Euro-Projekt ist in der Schule Anlass, über ein weiteres nachzudenken, das für die Entwicklung des Standortes unumgänglich scheint: die Umgestaltung des Schulhofes. Die Ideen und Vorschläge von Schülern und Lehrern haben Daniela Berger und Denise Reinhold, Studenten der Hochschule Anhalt, zusammengetragen, analysiert und nun in Form eines Vorentwurfs und eines Modells präsentiert. Grundlage war eine Standortanalyse zusammen mit Schülern aller Jahrgänge. Daraus war eine Schüler-Arbeitsgemeinschaft entstanden, die Elemente für die Schulhofgestaltung zusammentrug: Pflaster- und Rasenflächen, bessere Mülleimer, gekennzeichnete Parkplätze, neue Sitzelemente, Grünes Klassenzimmer, Tischtennisplätze, Bolzplatz, überdachter Außenbereich, Spielmöglichkeiten für die jüngeren Schüler... Wie und wo dies alles auf den Schulhof passt, visualisieren nun das Modell und der Plan.

Die Ausführung des Projektes "Bildungscampus Burg" hängt natürlich an der Finanzierung. Ob der Landkreis in den nächsten Jahren dafür Geld bereitstellen kann, ist unsicher. Eine Finanzierungsalternative wäre, so Elternvertreter Frank Heisinger, den "Bildungscampus" als ein Projekt der Landesgartenschau 2018 umzusetzen, für die sich die Stadt Burg bewerben will.Schulleiter Dr. Malte Theuerkauf dankte den Studentinnen für ihr Engagement und würde es begrüßen, wenn Daniela Berger wie geplant im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit das Projekt weiter verfolgt.

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