Vor einiger Zeit besuchten wir, vier Schüler der Klasse 8/4 des Burger Roland-Gymnasiums, im Rahmen des Projektes "SchmaZ" die Löwen-Apotheke am Markt in Burg.

Burg. Unser Ziel war es, in kurzer Zeit möglichst viele Informationen über das Apothekenwesen im Allgemeinen und die Löwen-Apotheke im Speziellen zu erlangen. In Vorbereitung dieses Kurzprojektes stellten wir einen kleinen Fragenkatalog zusammen.

Die Terminabsprache zum Interview übernahm unsere Deutschlehrerin. Vor Ort beantwortete uns die Inhaberin der Löwen-Apotheke geduldig unsere vielen Fragen. So erfuhren wir unter anderem, dass sie vor acht Jahren diese Apotheke übernommen hat, welche im November 2008 ihr bereits 325-jähriges Bestehen feierte.

Früher war es üblich, Arzneimittel aus Pflanzen- und Tierresten herzustellen und Apotheken nach Tieren zu benennen - daher der Ursprung des Namens "Löwen-Apotheke".

Heute sind die unterschiedlichsten Berufsgruppen in der Apotheke vertreten, angefangen von kaufmännischen Angestellten über PTA (Pharmazeutisch-Technische Assistenten) bis hin zu Ernährungsberatern und Pflegekräften können alle ihr Betätigungsfeld finden. Dementsprechend sind heutzutage die Aufgaben ebenso vielfältig wie die über 1000 sortierten verschreibungspflichtigen und frei verkäuflichen Medikamente und Kosmetikartikel.

Arzneimittelherstellung, -verkauf, Beratung und Abrechungen mit den Krankenkassen sind mittlerweile natürlich ohne Computertechnik nicht mehr zu bewältigen. Der PC ist somit tägliches Arbeitsmittel, um zum Beispiel die unterschiedlichen Medikamente mit gleichem Wirkstoff den Indikationsgruppen zuordnen zu können, den Kunden adäquat zu beraten oder bei den rezeptpflichtigen Medikamenten die sich ständig ändernden Vorgaben der Krankenkassen erfüllen zu können.

"Macht Ihnen die Arbeit Spaß?" Ohne überlegen zu müssen und mit einem Lächeln im Gesicht kommt die Antwort: "Ich habe es noch keinen einzigen Tag bereut."