Auch wenn es in diesem Jahr am 1. Mai kein Hoffest geben wird - der Feiertag soll dennoch die Burger in ihre Innenstadt locken: Auf dem Rolandplatz findet am "Tag der Arbeit" der 17. Burger Gärtnermarkt statt, der umfangreicher als in den Vorjahren sein soll.

Burg. Um die Burger rechtzeitig auf den 17. Gärtnermarkt am 1. Mai einzustimmen, übergeben die Gärtner an Bürgermeister Jörg Rehbaum sowie an Vertreter der beiden Sponsoren, Volksbank Jerichower Land und Stadtwerke Burg, bereits am Montag ihre Werbeplakate. Auch mit Hilfe von Verkehrsmittelwerbung auf einem Kleinbus des PNV wird für den Gärtnermarkt am 1. Mai getrommelt.

"Der Gärtnermarkt wird am 1. Mai von 8 bis 14 Uhr für die Besucher geöffnet sein", so Christina Wieland von der Stadtverwaltung.

Die Burger und Möseraner Gartenbaubetriebe wollen durch das Pflanzenangebot ihre Leistungsfähigkeit erneut unter Beweis stellen. Im Angebot werden unter anderem Beet- und Balkonpflanzen sein, voran die beliebten Geranien, Petunien und Begonien in vielen verschiedenen Farben.

Auch diejenigen Gartenfreunde, die gern selbst angebautes Gemüse auf den Tisch bringen, werden das richtige Angebot finden: Jungpflanzen von Tomaten, Paprika und Kohlgemüse, Kopfsalat, Porree, Sellerie und noch viel mehr. Ergänzt wird das Angebot von winterharten Baumschulartikeln, Teichpflanzen, Korbwaren, Pflanztöpfen und Blumenerde. Christina Wieland: "Wer an diesem Tag nach dem Bummeln Hunger oder Durst verspürt, kann sich an Grill-, Back- oder Getränkeständen stärken, ein kühles Eis oder ein Bier genießen."

Die Vorbereitung des 17. Burger Gärtnermarktes war am Mittwoch auch Thema des Workshops der Burger Innenstadthändler mit Bürgermeister Jörg Rehbaum, ebenso der 10. Autofrühling am Sonnabend und der zweite Grüne Markt des Jahres am 7. Mai.

Der erste Grüne Markt auf dem Magdalenenplatz am 2. April hatte, so wurde Bilanz gezogen, 22 mobile Händler in die Burger Innenstadt gelockt. Die Geschäftsinhaber in der Schartauer Straße erhoffen sich durch die Märkte "die bessere Wahrnehmung der Innenstadt-Geschäfte" als langfristigen Effekt. Allerdings sollte geprüft werden, ob es, wegen des Abreißens des Publikumsstroms um die Mittagszeit, sinnvoll ist, den Grünen Markt bis 14 Uhr zu öffnen. Als mögliches Ende wurde 13 Uhr genannt.

Um gegen die Schmierereien in der Innenstadt ein Zeichen zu setzen, wurde seitens der Händler vorgeschlagen, die Beton-Blumenkästen im Rahmen eines Projektes mit Jugendlichen und Sponsoren farblich zu gestalten. Bürgermeister Rehbaum will diese Idee unterstützen.