Die Menzer packen derzeit kräftig mit an, damit es doch noch was wird, mit ihrem Kirchturm. Am Sonnabend bereiteten die Mitglieder des Fördervereines die Baustraße zum Gottesdienst vor.

Menz. St. Paulus soll endlich wieder einen Kirchturm haben. Mit diesem Ziel sind vor Jahren die Mitglieder des Fördervereines angetreten. Nun wird es ernst. Die Baufahrzeuge können anrollen - wenn denn ein Weg zur Kirche führt. Das ist eine der Eigenleistungen, die der Verein leisten kann. Bisher war der Weg zur Kirche auf dem Berg wirklich nicht mehr als ein Weg.

Für die Baufahrzeuge wurde am Sonnabend geplättet, geschottert und befestigt. Ein privater Unternehmer aus dem Ort stellte seinen Bagger zur Verfügung, was die Arbeit am steilen Hang erleichterte.

Das Gerüst für den Turm soll wahrscheinlich am Dienstag nach Ostern aufgestellt werden. Für das ehrgeizige Projekt, dessen Gesamtkosten auf etwa 90 000 Euro geschätzt werden, konnten Fördergelder aus dem Leader-Programm aquiriert werden.

Gut 20 Meter hoch soll der Turm werden, der seitlich des Kircheneingangs emporragen soll. Der Feldsteinsockel steht schon. Zu früheren Zeiten befand sich ein Fachwerkturm auf dem Giebel der Menzer Kirche.