Burg (mk). Die Burger Franzosenstraße gleicht derzeit noch einer Großbaustelle. Bauarbeiter setzen die Borde, die Hausanschlüsse für Strom und Gas werden verlegt. Dennoch nähert sich der erste, rund 220 Meter lange Bauabschnitt von der Kreuzung Bruchstraße bis zum neuen Kreisverkehr (Kreuzgang/Unterm Hagen/Karl-Marx-Straße) seinem Ende, erklärt Simone Kuschinsky vom Bauamt der Stadtverwaltung. Bis dahin sind auch die beidseitigen, 1,75 Meter breiten Gehwege fertig- gestellt, und neue Aufsatzleuchten sollen die typische Altstadtstraße (5,70 Meter breit) zieren. Dann folgt der zweite, etwa 150 Meter lange Abschnitt von der Bruchstraße bis zur Schartauer Straße. Die Folge: "Ab 9. Mai muss der Kreuzungsbereich gesperrt werden, weil auch dieses Teilstück grundhaft ausgebaut wird", erklärt die Bauexpertin. Autofahrer müssen also Umleitungen in Kauf nehmen. Für Anwohner ist der Weg über Hinter St. Petri bis zur Franzosenstraße so lang wie möglich nutzbar.

Ende des Jahres sollen die gesamten Arbeiten abgeschlossen sein. Die Kosten belaufen sich auf rund 1,2 Millionen Euro.