Weniger Menschen als erwartet marschierten am Ostersonnabend durch die Ehlestadt im Fackelumzug zum Osterfeuer am Brennplatz beim Volkshaus.

Gommern. Die Veranstalter vom "Volkshaus" in Gommern hielten ihr Versprechen und gaben den Gommeranern das zurück, was in den vergangenen Jahren lautstark gefordert worden war: Einen Fackelumzug und eine Kapelle vorneweg. Doch der große Andrang vorm Feuerwehrgerätehaus blieb aus, auch am Brennplatz gab es Lücken in der Besucherschar.

Das "offizielle" Osterfeuer der Stadt Gommern hatte schlichtweg zu viel private Konkurrenz. Nachdem der Landkreis Jerichower Land kurz vor dem 1. April das Abbrennen von Gartenfeuern verboten hatte, meldeten etwa 60 Bürger in der Kernstadt Gommern ein Brauchtumsfeuer an - viele zum ersten Mal.

Und so sammelten sich womöglich einige Gommeraner vor den privaten Brauchtumsfeuern, die sonst den Weg zum Feuerplatz am Volkshaus gefunden hätten. Der Landesfanfarenzug Sachsen-Anhalt hatte den Zug vom Weinberg bis zum Fuchsberg angeführt, am Brennplatz sorgte ein DJ für flotte Musik, die Gastronomen für Speisen und Getränke.

Im Gebiet der Einheitsgemeinde Gommern waren etwa 150 private Brauchtumsfeuer angemeldet worden. Darüber hinaus gab es in fast allen Orten die offiziellen Orts-Traditionsfeuer, wie sie schon seit Jahren gefeiert werden.

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