Burg (rst). Gespannte Ruhe herrschte vor Kurzem an der Grundschule "Johann Heinrich Pestalozzi" in Burg. Jeweils drei Schüler der Klassenstufen 3 und 4 mussten die Aufgaben der zweiten Stufe der 15. Mathematikolympiade des Landes Sachsen-Anhalt lösen. Alle sechs hatten sich zuvor mit dem Prädikat "Sehr gut" bei der ersten Stufe der Olympiade qualifiziert.

Ganz schön knifflige Aufgaben waren das diesmal. Und zur Lösung standen 90 Minuten zur Verfügung. Nur - möchte man angesichts des Schwierigkeitsgrades sagen. Doch für die jungen Mathematiker sind 90 Minuten ohne Pause voller Konzentration natürlich ein hartes Stück Arbeit.

Während dort also intensiv gerechnet wurde, war in der Pestalozzi-Schule noch mehr Neues zu erfahren. Schulleiterin Simone Henes freut sich nämlich, dass nach langer Wartezeit nun eine Glaserei heinzelmännchenartig eingesprungen ist und die Folienfenster vor den Schülertoiletten vorschriftsmäßig durch undurchsichtige Milchglasscheiben ersetzt hat.

Große Freude herrscht auch über die vom Förderverein gespendeten 100 Heckenpflanzen, die nun entlang des Zaunes an der Kapellenstraße als Sichtschutz gepflanzt werden sollen.

Doch nicht alles ist gut in der Schule. Neben dem Treppenaufgang befindet sich eine große Kiste. Darin werden alle Kleidungsstücke aufbewahrt, die vergessen wurden: nagelneue Winterjacken, Anoraks, Mützen, Schals, Handschuhe, Hausschuhe...

Die riesige Kiste ist voll. Nun appelliert die Schulleiterin an die Eltern, die Sachen abzuholen, denn nach den Osterferien werden die liegengebliebenen Kleidungsstücke entsorgt.