Von Falk Heidel

Burg. Erst 14 Tage im Amt kam Holger Stahlknecht gestern erstmals nach Burg. Ziel des neuen CDU-Innenministers war das Polizeirevier des Landkreises an der Bahnhofstraße, wo er am Nachmittag von Revierleiter Philipp Salow empfangen wurde. Auf Stahlknechts-Tagesplanliste standen die verschiedenen Abteilungen der Polizeidirektion Nord, zu dem unter anderem das Revier Börde (wird vom ehemaligen Burger Revierchef Armin Friedrichs geleitet) und das Landeskriminalamt gehört. Alle anderen Polizeidienststellen des Landes wird Stahlknecht in der nächsten Woche ansteuern. "Ich will erst mit den Menschen vor Ort reden, bevor es Gespräche auf behördlicher Ebene geben wird", sagte er zur Volksstimme. Außerdem erklärte der ehemalige Staatsanwalt: "Wir haben eine gute Polizei in Sachsen-Anhalt. Und wir haben einen Innenminister, der vor seiner Polizei steht."

Zum Revier gehören 200 Mitarbeiter, die ihren Dienst außer in der Kreisstadt im Genthiner Kommissariat und in den Stationen Tucheim, Parey, Möckern, Gommern und Möser tun.