Blumenthal (rst). Bei strahlendem Sonnenschein gab es an Sonnabend einen Wettbewerb mit 45 Hähnen unter dem Schleppdach des Burger Nabu-Regionalverbandes. Doch diesmal hieß es nicht, wer ist der Schönste im ganzen Land. Nicht einmal um die Schönheit des Krähens oder um die Lautstärke ging es - nein, es ging einfach darum, welcher Gockel am häufigsten kräht.

Gastgeber war der Rassegeflügelzüchterverein aus Burg. Und die Hähne kamen aus der Kreisstadt, aus Schartau, Möckern und Genthin. Gekräht wurde in zwei Wertungen: eine für große Hähne und eine für kleine. Bei den Zwerghähnen siegte ein Tier der Züchterin Ursula Paproth vor Helmut Wenzlau und den beiden drittplatzierten Anne Böhlen und Thomas Feldheim. Bei den großen Hähnen gab es einen glasklaren Sieg für den Deutschen Reichshahn von Sebastian Fischer. Gefolgt von den Exemplaren von Hartmuth Hoedt und Reno Krüger.

Der stellvertretende Vorsitzende Erwin Krüger, unterstützt von seiner Frau Irene, nahm die Ehrungen vor. Es gab Medaillen und Urkunden. Und ein Dankeschön an den Nabu-Regionalverband, der das Areal für den Wettbewerb kostenlos zur Verfügung gestellt hatte. Und den Außenstehenden wird es wundern: Auch die Sabotagehähne, die nicht ein einziges Mal den Schnabel aufmachten, um einen Laut des Krähens von sich zu geben, bekamen Urkunden. Wozu es doch gut sein kann, den Schnabel zu halten...