Sägen, schrauben, hammern: Die jetzige Baustelle namens Clausewitz-Sekundarschule wird zu einem farbenfrohen Schulhaus umgestaltet. Der Landkreis als Schulträger investiert an der Burger Straße der Einheit 3,3 Millionen Euro in die Komplettsanierung der Bildungsstätte.

Burg. Vormittags wird gebohrt, nachmittags brummen die Baumaschinen - der Alltag für die gut 300 Clausewitz-Sekundarschüler ist derzeit nicht ganz einfach, Pädagogen unisono. "Teils provisorisch eingeräumte Klassenräume und in den Fluren aufgestapelte Stühle und Bänke fordern auch ein gewisses Maß an Disziplin", sagte Birgit Meinecke. Die stellvertretende Schulleiterin führte kürzlich eine größere Kreistags-Abordnung (Finanz- und Bauausschuss) durch die Baustelle.

Während Klaus Voth von der kreislichen Baubehörde die handwerklichen Details erklärte, sagte Kreisvorstand Bernd Girke: "Ende des Jahres soll der Großteil der Innenarbeiten abgeschlossen sein. Die anschließenden Restarbeiten dürften dann den Schulablauf weniger stören."

Blau, orange, gelb: Wie ein bunter Zauberwürfel präsentiert sich der jetzt angebaute Eingangsbereich dem Betrachter. Von dort gut zu erreichen ist die völlig neu gestaltete Ober-etage des Hauses. Dort soll Birgit Meinecke zufolge der neue Hauswirtschaftsraum integriert werden. Zudem entstehen hier mehrere Klassenräume, unter anderem für kombinierte Real-und Sonder-Schulklassen. Ganz neu auf der anderen Seite zeigt sich der großzügig angelegte Aula-Anbau. Darin enthalten eine riesige Podest-Treppe, die auch einfach zum Sitzen genutzt werden kann. Laut Bernd Girke soll zum Schluss das Schulareal umgestaltet werden: "Mit neuer Umzäunung und Betonpflaster."