Burg (re). Eine neue Haus- und Badeordnung für die Schwimmhalle soll der Burger Stadtrat am 9. Juni beschließen. Am Montag hat bereits der Sozialausschuss dem Regelwerk zugestimmt, dass die bisher gültige Haus- und Badeordnung aus dem Jahr 1997 ersetzen soll. Die Verwaltung begründet die Neufassung mit einer Anpassung an aktuelle Gegebenheiten und neuen technischen Anlagen.

Neu ist unter anderem, dass nicht nur im Gebäude, sondern auch auf dem Außengelände Rauchverbot besteht. Handys dürfen im Haus benutzt werden, Radios oder ähnliches aber nicht. Das Fotografieren und Filmen fremder Personen ist ohne deren Einwilligung nicht gestattet. Zur Sicherheit der Badegäste werden Teile des Gebäudes mit Kameras überwacht.

Neu ist auch die Regelung, dass "Personen, die Tiere mit sich führen", der Zutritt nicht gestattet ist und die "Wasserzeit" 30 Minuten vor Schließung der Halle endet, man also eine halbe Stunde vor Feierabend aus dem Becken klettern muss und dann noch genügend Zeit hat, um sich zu duschen und sich anzuziehen.

Aktuellen Modetrends geschuldet ist die neue Regelung, dass Badehosen maximal knielang sein dürfen und es nicht gestattet ist, T-Shirts und mehrere Badehosen übereinander zu tragen. Für den Saunabereich wird klar geregelt, dass es sich um einen "textilfreien Bereich" handelt und Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren der Zutritt nur in Begleitung von einem Erwachsenen gestattet ist.

Die neue Haus- und Badeordnung für die Schwimmhalle tritt nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt in Kraft.