Schartau. Sie sieht aus wie ein Feuerwehrauto. Und darauf zu toben, macht den Kindern unendlich viel Spaß. Gemeint ist die neue Hüpfburg des Kreisfeuerwehrverbandes. Vor einer Woche wurde sie angeschafft und am Sonnabend zum Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Schartau erstmalig aufgeblasen. Dass die jüngsten Schartauer keine Scheu zeigten und ausgiebig rutschten oder sprangen, verwundert schon wegen des originellen Aussehens nicht.

Der Verband jedenfalls griff für den Kauf ordentlich in die Kasse. 6000 Euro kostete die stolze Hüpfburg, sagte der Kreisvorsitzende Thomas Höfs. Profitieren werden davon nun die über 90 Feuerwehren des Landkreises, die auf diese Weise den Jungen und Mädchen bei eigenen Veranstaltungen jede Menge Spaß bieten können. Einen gehörigen Beitrag zur Refinanzierung leistete jetzt die Volksbank Jerichower Land mit 1000 Euro. "Die Feuerwehren, auf die wir alle angewiesen sind, benötigen Nachwuchs. Und dafür müssen natürlich schon die Kinder begeistert werden. Dafür engagieren wir uns gern", sagte Bankvorstand Steffen Trost bei der Scheck-übergabe.

Auch der Schartauer Wehrleiter Lutz Schammler freute sich über die Hüpfburg. "Eine gute Idee des Verbandes." Er kann zum Glück auf eine intakte siebenköpfige Jugendwehr verweisen. In der Elbgemeinde gehören 25 Männer und elf Frauen der aktiven Feuerwehr an, hinzu kommen 20 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.