Burg. 90 Blut-, davon neun Erstspender, haben sich beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in der Alten Kaserne eingefunden. Für Organisatorin Cornelia Lieder hätten es "durchaus mehr sein können". Viele Stammspender haben sich dennoch wieder gezeigt, Henrik Richter ist einer von ihnen und spendete bereits zum 51. Mal. Acht Stationen sind zu durchlaufen. Vom Anmelden über die Spende bis hin zum wohlverdienten Imbiss nach der guten Tat. Alle Stationen sind gekennzeichnet, so dass sich auch Neulinge ganz leicht zurechtfinden. Eine Hilfe, die Henrik Richter nicht braucht. Der 48-Jährige hat bereits 25 Liter Blut in seinem Leben gespendet und findet den Weg, wo er den nächsten halben Liter abgibt, fast mit geschlossenen Augen.

"Das muss schon zu Armeezeiten gewesen sein, da war ich so Anfang 20", erzählt Richter auf die Frage nach seiner ersten Spende. Die Prozedur hat ihm dabei noch nie Schwierigkeiten bereitet. "Bislang ist immer alles gut gegangen", sagt er. Selbstsicher füllt er seinen Fragebogen aus und lässt sich wenig später im großen Raum auf einem Stuhl nieder, wo Kathrin Tetzel ihm das Blut abnimmt. Neben der Tatsache, anderen Menschen helfen zu können, war auch die eigene Gesundheit Auslöser für das Blutspenden. "Das eigene Blut wird mitkontrolliert. So schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe", meint der 48-Jährige.